Projektgeschichten:

Hilfsgüter-Container auf den Weg gebracht

von BWO, 05.09.2016

Eine wichtige Ergänzung der Not- und Katastrophenhilfe sowie der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit von humedica ist die Versorgungshilfe. Eines der Länder, das bereits seit vielen Jahren diese Form der Unterstützung erhält, ist Nordkorea. Vor wenigen Tagen wurde ein weiterer Container mit medizinischen Hilfsgütern auf den Weg gebracht.

Seit 1998 engagiert sich humedica in einem der letzten kommunistisch regierten Länder unserer Erde und genießt nach einem langen Weg intensiver Verhandlungen das Vertrauen der Behörden. Nur wenige Organisationen haben Zugang ins weitgehend isolierte Nordkorea, dessen Bevölkerung unter einer latenten Ernährungskrise und medizinischer Unterversorgung leidet. In regelmäßigen Abständen können von humedica Hilfsgüter, wie Medikamente und Lebensmittel ins Land gebracht und verteilt werden.

Im vergangenen Jahr konnte humedica insgesamt vier Lieferungen mit über 30 Tonnen Hilfsgütern nach Nordkorea einführen. Die Unterstützung ging vor allem in ein Krankenhaus im Süden des Landes in der Stadt Sepo (Provinz Kangwon). Dieses Krankenhaus ist das größte der Umgebung und erreicht mehr als 170.000 Menschen. Um dort eine bessere medizinische Versorgung zu gewährleisten, wurde ein neuer Krankenhausflügel errichtet. Dieser Rohbau konnte dank großartiger Unterstützung vieler ansässiger Firmen mit Wandfarben, Waschbecken, Fliesen, Fenstern und Türen sowie vielen weiteren Materialien ausgestattet werden. Mittlerweile erstrahlt das Gebäude in einem satten Mintgrün.

Aber nicht nur äußerlich, auch im Inneren des Gebäudes wurde einiges bewegt. Mit dem aktuellen Container verschickt humedica medizinisches Verbrauchsmaterial: Medikamente Fieberthermometer, Nierenschalen, Hygieneartikel sowie Inkontinenzprodukte. Außerdem konnte der neue Flügel sowohl mit dringend benötigten Hospitalbetten, Rollstühlen und weiterem Krankenhausbedarf, als auch mit wichtigen OP-Produkten und chirurgischen Instrumenten ausgestattet werden.

Dank dieser Unterstützung können viele Patienten in Sepo nun eine bessere medizinische Versorgung erhalten, insbesondere im Bereich der basismedizinischen Versorgung. Dass die externe Hilfe in vielerlei Hinsicht greift, konnte humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß selbst bei einer seiner persönlichen Monitoringbesuche sehen: „Da wir uns, auch als christliche Organisation, dem humanitären Prinzip der Neutralität verpflichtet fühlen, ist es uns möglich, seit beinahe zwei Jahrzehnten bedürftigen Menschen in der Demokratischen Volksrepublik Korea zu helfen“, bestätigt er im Gespräch. „Bei meinen diversen Besuchen in Nordkorea konnte ich immer wieder feststellen, dass unsere Hilfsgüter zuverlässig in den Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen verwendet und eingesetzt wurden, für die wir sie geliefert hatten.“

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