humedica-Schlagzeilen Mai 2015

Teil 2

von Katharina Rhein, Katharina Sirch/LKO, 28.05.2015

+++ „Hilfsbereitschaft zurückgeben“ +++ Vom Allgäu in den Orient: 7.777 Kilometer für den guten Zweck +++ „Es ist unsere Pflicht zu helfen“ +++ Allgäuer Firma Knestel Elektronik unterstützt Erdbebenopfer in Nepal +++

„Hilfsbereitschaft zurückgeben“

Weltweiter Bergsport wird in der Neu-Ulmer Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) groß geschrieben. Auch in Nepal, dem kleinen Himalaya-Staat zwischen Indien und China, waren viele Mitglieder des Vereins bereits unterwegs und haben Kontakte geknüpft, Freundschaften geschlossen, sowie Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft erfahren. Dieses Entgegenkommen möchte der DAV Neu-Ulm nun an die vom Erdbeben betroffenen Menschen in Nepal zurückgeben und unterstützt die Hilfsmaßnahmen von humedica mit 1.000 Euro.

Im feierlichen Rahmen übergab Dieter Danks, Vorsitzender der DAV-Sektion Neu-Ulm, den symbolischen Scheck an humedica-Mitarbeiterinnen Cecilia Homilius und Lina Koch. „Bei humedica wissen wir, dass das Geld auch dort ankommt, wo es benötigt wird.“, erklärte Danks allen Anwesenden, darunter auch der deutsche Bergsteiger Siegfried Hupfauer sowie die DAV-Mitglieder Helga Söll und Jürgen Greher, die sich während des Erdbebens am Mount Everest befanden.

Dank der Spende können die vielfältigen Hilfsmaßnahmen von humedica, die neben der medizinischen Versorgung auch die Verteilung dringend benötigter Hilfsgüter und Wiederaufbaumaßnahmen umfassen, weiter verstärkt werden. Eine Unterstützung, die keineswegs selbstverständlich ist: „Es ist toll, zu sehen, dass sich so viele Menschen, die in der Vergangenheit in Nepal zu Besuch waren, nun für die Hilfe der Betroffenen einsetzen. Vielen Dank für die tolle Unterstützung des DAVs Neu-Ulm.“, fand Cecilia Homilius dankende Worte.

Vom Allgäu in den Orient: 7.777 Kilometer für den guten Zweck

Es ist ein Abenteuer der Extraklasse, auf das sich die sechs Mitglieder des Teams „79“ am 10. Mai 2015 begeben haben: Im Rahmen der „Allgäu-Orient Rallye“ fahren sie gegen insgesamt 110 weitere Teams in drei Autos vom bayerischen Oberstaufen über Österreich, Bulgarien und der Türkei, bis in die jordanische Hauptstadt Amman. Das Besondere daran: In den vorgegebenen drei Wochen müssen sie verschiedene Aufgaben erledigen. Wer als erstes in Amman ankommt, gewinnt ein echtes Kamel.

Doch bei der Rallye geht es neben dem Spaß auch um die gute Sache, und so versteigert das Team „79“ nach der Ankunft in Jordanien nicht nur seine Autos und im Fall des Sieges ein Kamel für den guten Zweck, sondern hat im Vorfeld auch ein eigenes Charity-Projekt ins Leben gerufen. „Man kann da nicht hinfahren, ohne zu helfen.“, waren sich alle Teilnehmer einig und sammelten rund 17.000 Euro für die medizinischen Hilfsmaßnahmen von humedica im Libanon.

„Neben dem Spaß und dem Kitzel des Abenteuers, den wir auf der Rallye sicher haben werden, ist uns dieses Hilfsprojekt ein sehr persönliches Anliegen.“, erklärt Teilnehmer Christoph Ranze. „Mit unserer Teilnahme an der Allgäu-Orient Rallye zeichnen wir die symbolische Verbindung zwischen Mitteleuropa und dem Nahen Osten. Wir nutzen sie, um mehr Aufmerksamkeit auf das Schicksal notleidender Menschen entlang dieser Verbindung zu lenken. Mit den Spenden wollen wir den Menschen vor Ort gezielt helfen.“

Seit 2012 sichern humedica-Teams die medizinische Versorgung in 35 syrischen Flüchtlingslagern im Bekaa-Tal nahe der syrisch-libanesischen Grenze. Ohne die Aussicht auf eine baldige Verbesserung ihrer Lage, leben die Menschen dort zum Teil seit Jahren unter einfachsten Bedingungen.

Die Unterstützung des Teams „79“ ist eine wertvolle Hilfe im anhaltenden Engagement, die Lebensumstände der syrischen Flüchtlinge zu verbessern. humedica bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und Sponsoren des Teams „79“ und wünscht eine sichere und behütete Reise in den Orient.

„Es ist unsere Pflicht, zu helfen“

Auch einen Monat nach dem zerstörerischen Erdbeben bleiben die Not in Nepal und der Bedarf an Hilfe groß. Der bayerische Arzneimittelhersteller ALIUD PHARMA hat die schwierige Lage in Nepal erkannt und trägt dieser mit einer Medikamentenspende im Wert von großzügigen 106.000 Euro Rechnung. Ziel der Spende an humedica ist ein Krankenhaus in der nepalesischen Stadt Pokhara, das nach dem Erdbeben dringend auf externe Unterstützung angewiesen ist.

„Das Erdbeben in Nepal hat uns im wahrsten Sinne erschüttert. Die zerstörten Häuser, die zerstörten Wege, Hoffnungslosigkeit…die Angst und Ratlosigkeit in den Gesichtern der Menschen. Es ist unsere Pflicht, in dieser Situation zu helfen und zu unterstützen, weshalb wir in einer kurzfristig organisierten Aktion rund 17.000 Packungen wichtige Medikamente, wie Antibiotika und Schmerzmittel, zur Verfügung gestellt haben.“, erklärt Tom Douglas, Geschäftsführer der ALIUD PHARMA GmbH, die Motivation hinter der Hilfe.

humedica brachte die Medikamente im Rahmen eines Hilfsgüterflugs bereits in die betroffene Region, wo sie nun von Medizinern für die Versorgung von Erdbebenopfern eingesetzt werden können und bedankt sich herzlich bei allen Verantwortlichen der ALIUD PHARMA GmbH.

Allgäuer Firma Knestel Elektronik unterstützt Erdbebenopfer in Nepal

Elektronik, Technologie und Hilfe für Menschen in Not passen nicht zusammen? Eben doch – wie die Firma Knestel Elektronik mit einer großzügigen Spende an humedica bewiesen hat. Mit insgesamt 10.300 Euro unterstützt das Allgäuer Unternehmen die Hilfsmaßnahmen von humedica nach dem schweren Erdbeben in Nepal.

Zur Scheckübergabe im Firmenstandort Hopferbach nahmen sich alle Mitarbeiter einen Augenblick Zeit, um mehr über die aktuelle Arbeit von humedica in Nepal zu erfahren und sich über die Hintergründe eines humanitären Hilfseinsatzes zu informieren. „Die Mitarbeiter der Firma Knestel standen gesammelt hinter ihrer Spende für die Betroffenen des Erdbebens. Ein wirklich schöner Umstand.“, freute sich humedica-Mitarbeiterin Heinke Rauscher, die den Scheck entgegennehmen durfte.

Die Spende der Knestel Elektronik GmbH unterstützt in Nepal die medizinische Hilfe für Verletzte und Kranke, sowie Wiederaufbaumaßnahmen und das geplante Familienpatenschaftsprojekt von humedica.

Im Namen aller Hilfeempfänger bedankt sich humedica herzlich bei allen Verantwortlichen und Mitarbeitern der Firma Knestel Elektronik GmbH und freut sich auch in Zukunft auf ein gemeinsames Engagement für Menschen in Not.

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×