humedica-Versorgungshilfe unterstützt die Palästinensischen Autonomiegebiete

von Lina Koch, 17.04.2014

Sie stellt bereit was fehlt und liefert was dringend benötigt wird: Die Versorgungshilfe von humedica leistete bis heute in über 50 Ländern dringend benötigte Unterstützung für Menschen in Not. Mittels LKW, Schiff oder Flugzeug werden in einem Jahr bis zu 800 Tonnen Hilfsgüter in strukturschwache oder konfliktgeplagte Regionen versandt, um Kindern, Frauen und Männern ein Stück Sicherheit zu gewährleisten.

Auch die seit Jahrzehnten unter dem Nahostkonflikt leidenden Palästinensischen Autonomiegebiete sind Empfänger dieser besonderen Art der Hilfe. Noch immer leben dort zahlreiche Familien in provisorisch ausgestatteten Flüchtlingslagern mit kaum Möglichkeiten zur Selbstversorgung. Zu schlecht ist die infrastrukturelle Entwicklung, zu schwierig gestaltet sich die wirtschaftliche und politische Situation, zu bitter ist die Armut.

humedica-Mitarbeiter João Santos, der die Hilfsmaßnahmen in der Region koordiniert, bekräftigt diese Umstände: „Die allgemeine Lage in den Autonomiegebieten ist grundsätzlich schlecht. Die Arbeitslosenquote ist sehr hoch. Hinzu kommt die mangelhafte medizinische Versorgung, die meist nur die reichen Menschen erreicht. Ein weiteres Problem sind die vielen Flüchtlingslager um die größeren Städte in Westbank und Gaza.

Diese Camps sind inzwischen so riesig, dass man sie mit den Favelas in Rio de Janeiro vergleichen kann. Niedrige Standards in der Hygiene, den Unterkünften und den Nahrungsmitteln führen zu chronischen Krankheiten und Infektionen. Alles ist sehr schwierig!“

Seit dem Jahr 2006 leistet humedica mit regelmäßigen und bedarfsgerechten Hilfsgüterlieferungen genau dort Beistand, wo Missstand herrscht und Unterstützung nötig ist. So erhalten die Menschen in Gaza und im Westjordanland etwa Hygieneartikel, Medikamente oder Baumaterial zur Verbesserung ihrer notdürftigen Wohnsituation.

Und auch die jüngste Versorgungslieferung entsprach den Bedürfnissen der palästinensischen Empfänger. Neben elementaren Dingen wie Verbandsstoffen, Wandfarbe und Möbeln, enthielt der große Container auch eine riesige Menge Kuscheltiere – für Kinder kleine Trost- und Wärme Schenker in einer sonst bedrückenden Realität.

Doch nicht nur die Stofftiere zauberten den Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Auch die knapp 6.000 zugesandten Zahnpastatuben – eigentlich schnöde Hygieneartikel – verursachten dank der Mühe von João Santos unerwartete Freude bei zahlreichen Jungen und Mädchen.

Im Rahmen des speziell organisierten Happy Smile Projects besuchte der humedica-Mitarbeiter sechs erste Klassen in Flüchtlingscamp-Schulen der UNRWA, des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten. Gemeinsam mit einem lokalen Arzt klärte er die Kinder über die Wichtigkeit gesunder Zähne auf und bereitete den Erstklässlern eine interessante Abwechslung zum Unterrichtsalltag.

Auch an die alten Menschen in den Autonomiegebieten ist gedacht. Das Senior Smile Project verfolgt das Ziel Männern und Frauen die an altersbedingten Beschwerden leiden, mehr Würde zu verleihen. Dank den Möglichkeiten der humedica-Versorgungshilfe können für sie entsprechende Arzneimittel, Krücken und mitunter sogar Rollstühle besorgt werden.

Doch damit nicht genug. „Neben unseren Smile Projects gibt es auch die Medical Days, an denen ich zusammen mit lokalen Medizinern und Organisationen in besonders arme Gegenden fahre, um den Menschen dort eine medizinische Versorgung zu ermöglichen. Und dann gibt es noch unser Renovierungsprojekt bei dem wir Krankenhäuser, Rehabilitionszentren und Häuser von besonders bedürftigen Menschen wieder herrichten.“, erklärt João Santos auf die Frage nach weiteren Hilfsmaßnahmen.

Dass diese vielfältigen Projekte nach wie vor nötig sind, beweist eine weitere Feststellung des humedica-Mitarbeiters: „Die Menschen in den Palästinensischen Autonomiegebieten können nirgendwo hin, sie sind von Blockaden umschlossen und quasi komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Ich wünsche mir weiterhin helfen zu können, um ihre Lebensumstände zu verbessern.“

Diese besondere Art der Hilfe kann nur durch Ihre Unterstützung, liebe Freunde und Förderer, realisiert werden. Bitte stehen Sie der humedica-Versorgungshilfe auch weiterhin mit Ihrer wertvollen Spende zur Seite und helfen Sie Menschen wie in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Herzlichen Dank!

      humedica e. V.
      Stichwort "Versorgungshilfe"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×