humedica-Schlagzeilen Juni 2014 - Teil 2

von Lina Koch, Martina Zelt, 30.06.2014

+++ Kenia: Nachhaltiger Projektabschluss +++ humedica intensiviert Hilfe für die Ukraine +++ Großzügige Spende – Kartoffelsuppe für Nordkorea +++

Kenia: Nachhaltiger Projektabschluss

Es war in Zeiten größter Not als humedica die Arbeit in der Tana Delta Region im Südosten Kenias aufnahm: Im Sommer 2011, als die Bevölkerung am gesamten Horn von Afrika unter einer schweren Hungerskatastrophe litt, initiierte humedica gemeinsam mit dem lokalen Partner New Life Home Trust umfassende humanitäre Hilfsmaßnahmen. Heute, drei Jahre später konnten die Projektaktivitäten in Kenia zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Die umgesetzte Hilfe umfasste neben der Bereitstellung zweier täglicher Mahlzeiten für die Kinder der Tana Delta Region, auch die Einrichtung von neunzehn Lernzentren und die Installierung von Wassertanks und Latrinen. Abgerundet wurde das Programm durch verschiedene Schulungen in den Bereichen Bildung und Hygiene.

Und die Ergebnisse dieser Bemühungen sind durchwegs positiv: Die Bereitstellung von Trinkwasser und regelmäßigen Mahlzeiten verbesserte den vorher kritischen Gesundheitszustand der Betroffenen signifikant, in den inzwischen etablierten Lernzentren erhalten die Kinder eine wichtige Ausbildung und die Wassertanks erleichtern die für die ansässige Bevölkerung überlebenswichtige Landwirtschaft.

Dass diese Meilensteine erreicht werden konnten, liegt nicht zuletzt an den unterstützten Menschen selbst. Sie stellten Land für die Lernzentren zur Verfügung, sammelten Brennholz für die Zubereitung der Mahlzeiten und organisierten ehrenamtliche Köche.

Angesichts dieser realisierten Hilfe zur Selbsthilfe ist die Bevölkerung der Tana Delta Region nun nicht länger auf externe Unterstützung angewiesen. humedica bedankt sich herzlich für die positive Zusammenarbeit und wünscht alles Gute.

humedica intensiviert Hilfe für die Ukraine

Das Leid in der Ukraine ist groß, die aktuellen Unruhen treffen das Land in seiner ohnehin prekären wirtschaftlichen Situation zutiefst. Der Bedarf an Hilfsgütern ist heute größer denn je. Seit über 14 Jahren schickt humedica Versorgungshilfe an den langjährigen Partner Children‘s Mission Ukraine. Aktuell konnten medizinische Hilfsgüter im Umfang von 5,7 Tonnen erfolgreich verteilt werden.

„Viele Krankenhäuser nahmen die medizinischen Hilfsgüter überaus dankbar und erleichtert entgegen, die aktuelle Lieferung tut Not“, berichtet Lyudmila Lonyuk, Leiterin der Children’s Mission Ukraine. In der infrastrukturell schwachen Region unterstützen die Verbandsmaterialien, Krankenbetten, Matratzen und sterile Bettwäsche die kritische medizinische Versorgungslage.

Durch die Hilfslieferungen werden auch bedürftige Familien direkt mit Essen, Kleidung, Schuhen und Möbeln unterstützt, vernachlässigte Kinder dadurch aufgefangen. Die Ankunft vieler Menschen aus der Krim wirkt sich zusätzlich belastend auf die Versorgungslage der Stadt Lutsk aus. Geschäftsführer der Partner-Organisation Scandinavian Children’s Mission Bosse Wallenberg aus Schweden bestätigte bei einem Ukraine-Besuch vor wenigen Tagen den großen Bedarf.

Auch humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß zeigt sich besorgt über die Lage in der Ukraine: „Seit vielen Jahren ist es uns ein Anliegen die Ukraine in ihrer schwierigen Versorgungslage zu unterstützen. Besonders jetzt werden wir alles uns Mögliche tun, um den Menschen in der Ukraine beizustehen.“ Diese Einschätzung verfestigte sich durch einen persönlichen Besuch in Kiew vor wenigen Wochen.

humedica bittet die Bevölkerung und Firmen in Deutschland um konkrete Unterstützung, sowohl Sach- als auch Geldspenden werden dringend benötigt.

Großzügige Spende – Kartoffelsuppe für Nordkorea

Große Not in Nordkorea: Die Versorgung des Landes weist aus unterschiedlichen Gründen große Lücken auf. Das diesjährige Frühjahr war das trockenste seit drei Jahrzehnten, die Ernte wird noch schlechter auszufallen als in den Vorjahren.

Eine große Bedrohung für die Menschen in dem ohnehin von existenzieller Armut gekennzeichneten Land. Schon jetzt sind viele Nordkoreaner unterernährt. Nahrungsmittel sind nicht umfänglich verfügbar, die Preise immens hoch, besonders in den Städten hungern die Menschen.

Dank einer großzügigen Spende der Firma Gefro aus Memmingen, schickt humedica zehn Paletten Kartoffelsuppe, eine sättigende Mahlzeit für mehr als 440.000 Menschen, nach Nordkorea. Die Fracht wird in diesen Tagen auf den Weg gebracht und im Zielland bereits erwartet. humedica dankt der Firma Gefro für die großzügige Spende!

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