humedica-Schlagzeilen Juli 2014

von Jasmin Eigemann, Lina Koch, 30.07.2014

+++ Theater für den guten Zweck +++ Fluggesellschaften unterstützen humedica +++ Zehn ehrenamtliche Einsätze für humedica +++ Viele Möglichkeiten der Unterstützung +++

Theater für den guten Zweck

„In einem Theater sollte Geld nie die Hauptrolle spielen!“, erklärte der deutsche Dichter Erhard Horst Bellermann. Ein Grundsatz, den sich die Theatergruppe Buchenberg zu Herzen genommen hat. Die Einnahmen ihres Theaterstücks flossen ausschließlich in soziale Projekte und auch humedica wurde mit 500 Euro bedacht.

humedica-Mitarbeiterin Martina Zelt nimmt die Spende der Kinder an. Foto: humedica

In einem feierlichen Rahmen überreichte Vorstand Reinhold Merz neben humedica-Mitarbeiterin Martina Zelt auch Vertretern des Kindergartens Buchenberg und des Kinderspielplatzes Ahegg einen symbolischen 500 Euro Scheck.

Ziel der Spende an humedica sind die Philippinen, wo die Hilfsorganisation seit Taifun „Haiyan“ im vergangenen November umfassende Hilfsprojekte realisiert.

Neben medizinischer Unterstützung des „Mother of Mercy“-Krankenhauses in der Stadt Tacloban, unterstützen Hilfsgüterverteilungen und ein Familienpatenschaftsprogramm die Betroffenen nachhaltig.

Im Namen der Empfänger bedankt sich humedica herzlich bei allen Mitgliedern des Theatervereins Buchenberg.

Fluggesellschaften unterstützen humedica

Ob auf den Philippinen, in Äthiopien oder Brasilien: Die Projektarbeit von humedica erstreckt sich um die ganze Welt. Zum Erreichen der Zielorte benötigen die Einsatzteams neben geschickter Planung vor allem Eines: ausreichend Platz im Flieger. Über die Unterstützung von Fluggesellschaften ist humedica deshalb besonders dankbar.

Mithilfe kam in der Vergangenheit besonders von der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air, die unweit der humedica-Hauptzentrale vom Allgäu Airport in Memmingen startet. Neben kostenfreien Plätzen in die Ukraine, erhielten die Einsatzkräfte auch zusätzlichen Frachtraum bei einem Nothilfeeinsatz in Serbien.

Aktuell freut sich humedica über Flüge zu einem weiteren wichtigen Ziel: der libanesischen Hauptstadt Beirut. Die Middle East Airlines sicherte humedica vierzehn Tickets nach Beirut zu und ermöglicht den Einsatzkräften damit die kostenfreie Anreise zum Nothilfeprojekt für syrische Flüchtlinge.

„Deutschland – Libanon ist eine wichtige Route für unsere Teams, da wir im Bekaa-Tal umfassende medizinische Hilfe in den syrischen Flüchtlingslagern leisten. Daher ist diese Spende besonders wertvoll für uns!", so humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß.

Zehn ehrenamtliche Einsätze für humedica

Sie sind das Herz und der Motor von humedica: Nur durch den Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher ist die weltweite Projektarbeit und die schnelle Reaktion im Katastrophenfall möglich.

Dr. Hans-Arnold Breuer versorgt ein Kind auf einem Einsatz in Mosambik. Foto: humedica

Ein besonderes Engagement leistete Dr. Hans-Arnold Breuer aus Solingen. Ob Flüchtlingshilfe im Libanon, die Hungersnot im Niger oder das Erdbeben auf Haiti: Rund zehn Mal war der deutsche Kinderarzt als ehrenamtlicher humedica-Mitarbeiter für Menschen in Not im Einsatz.

Nun, sieben Jahre später, geht er mit 74 Jahren in den wohlverdienten Einsatz-Ruhestand. Neben vielen wertvollen Erinnerungen blieb ihm jedoch auch ein kleiner Wermutstropfen. Bei seinem letzten Einsatz auf den Philippinen infizierte er sich mit dem Denguefieber, eine durch Mücken übertragene Tropenkrankheit. Doch Herr Breuer überwand die unerwartete Komplikation und konnte wieder vollständig genesen.

Das gesamte humedica-Team bedankt sich bei Dr. Hans-Arnold Breuer herzlich für die jahrelange Treue und Mitarbeit und wünscht für die Zukunft nur das Beste!

Viele Möglichkeiten der Unterstützung

Es gibt viele Wege und Möglichkeiten humedica zu unterstützen. Ob aktive Mitarbeit durch Ehrenamt, einen Auslandseinsatz, die Übernahme einer Familienpatenschaft, eine Geldspende oder das einfache Sprechen über die Arbeit von humedica.

Dass dieses Engagement auch ganz ausgefallene Züge annehmen kann, beweist die Spende von Adolf Heindl: Anstatt sich an seinen 80. Geburtstag gebührend beschenken zu lassen, dachte er an weniger begünstigte Menschen und bat seine Familie und Freunde statt eines Geschenks um eine Spende in das dafür extra aufgestellte Sparschwein.

Durch diesen selbstlosen und nicht selbstverständlichen Akt der Nächstenliebe überreichte er humedica eine Geldspende von 850 Euro. humedica bedankt sich herzlich bei Adolf Heindl und allen großzügigen Spendern.

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