Holz für Bildung

Vier Schulen erhalten Tische und Bänke

von Jasmin Eigemann, 05.09.2014

Für viele Kinder in Benin bleibt der Schulbesuch und damit der Zugang zu Bildung ein Wunschtraum. Lehrermangel, wenige, oft baufällige Schulen und kein Geld für Unterrichtsmaterialien, um nur einige Probleme des maroden Bildungssystems zu nennen. Schüler aus der Stadt Dassa-Zoumé brauchen sich nun keine Sorgen mehr zu machen, denn humedica ist einem Hilferuf nach dringend benötigte Schulmöbel gefolgt:

60 Prozent der Menschen in Benin über 15 Jahre können weder lesen noch schreiben. 35 Prozent der Kinder brechen die Grundschule ab, um ihre Familien zu unterstützen, obwohl offiziell Schulpflicht besteht. Der größte Teil davon sind Mädchen. Eine erschreckende Bilanz für ein Land, dessen Bevölkerung zur Hälfte unter 16 Jahre alt ist.

Viel Geld hat der Staat nicht und noch weniger für sein Schulsystem. Benin steht im Ranking des Human Development Index (HDI) auf Platz 166 von 186. Die Abschaffung von Schulgebühren für den Grundschulunterricht im Jahr 2007 scheint da ein großer Fortschritt, immerhin geht die Grundschule bis zur sechsten Klasse.

Durch den damit verbundenen Anstieg an Schülern, verschärfte sich die Mangelsituation weiter. Besonders ländliche Regionen sind betroffen. In vielen Schulen müssen die Kinder auf mitgebrachten Hockern oder dem Boden sitzen.

Konfrontiert mit diesen vielfältigen Problemen kontaktierten Vertreter der Kommune Dassa-Zoumé, einer in Zentralbenin gelegenen Stadt, circa drei Stunden von der Hauptstadt Porto Novo entfernt, humedica mit der Bitte um Hilfe.

Schon vor Jahren hatte die dortige Kommune im Rahmen eines von humedica initiierten Projekts, von Schulen aus Kaufbeuren gespendete Schulausstattungen erhalten.

Zusammen mit dem Projektpartner Oredola e.V., mit dem humedica bereits seit fünf Jahren in der Region zusammen arbeitet, wurden neue Schulbänke und Tische für die Schüler organisiert.

Bei einem Tischler vor Ort wurden insgesamt 60 Schulbänke und Tische bestellt. Diese wurden auf vier Schulen aufgeteilt. In einer feierlichen Zeremonie wurde die Ausstattung von Lehrern und Schülern in Empfang genommen. Die Freude über diese besondere Unterstützung war riesig, die Dankbarkeit von Stadtverantwortlichen, Lehrerschaft und Schülern ebenso.

Dank Ihrer Unterstützung in Form einer Spende können die Schüler in Dassa-Zoumé lernen und sich eine eigene Zukunft aufbauen. Denn Bildung ist der beste Schutz gegen Armut. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin und helfen Sie mit einer Spende dort wo es am dringendsten benötigt wird! Vielen Dank!

Hinweis: Für diesen Artikel wurden Informationen von wikipedia.de und des Auswärtigen Amtes verwendet.

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