Bischof zu Damaskus Armash Nalbandian verfasst Offenen Brief

von Steffen Richter, 09.10.2013

Er war für einige Tage in Deutschland, um Hilfe für seine von einem blutigen Bürgerkrieg zerrissene Heimat Syrien zu bitten. Seine Exzellenz Bischof Armash Nalbandian, Primas der Diözese der Armenischen Kirche in Damaskus, wurde während seines Aufenthalts nicht müde, zum Frieden aufzurufen und jegliche internationale und nationale Bemühungen um Frieden zu unterstützen.

Die aktuelle Situation in Syrien ist aber derart prekär, dass er einen offenen Brief hinterlassen hat, der sich sehr gut zusammenfassen lässt: „Bitte helfen Sie uns!“

Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren sterben in Syrien täglich Menschen, insgesamt sollen es nach offiziellen Schätzungen bereits mehr als einhunderttausend Opfer sein. Mehr als fünf Millionen Menschen sind auf der Flucht, ein nicht geringer Teil außerhalb der syrischen Grenzen in den Nachbarländern.

„Die Situation in Syrien ist dramatisch und außerhalb des Landes, etwa im Libanon, geht es den Flüchtlingen aufgrund der schwierigen Bedingungen in den Camps sehr schlecht“, erklärt humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß.

„Wir stellen unsere Hilfe in den kommenden Wochen deutlich breiter auf, werden nun auch weitere Maßnahmen in Syrien direkt umsetzen.“humedica hatte bereits mehrere Hilfsgüterverteilungen an verschiedenen Stellen im Land durchgeführt, darunter 9000 Decken in der Region Aleppo Anfang 2013.

In einem Offenen Brief beschreibt Bischof Armash Nalbandian die Situation in seiner Heimat sehr eindrücklich und bittet die deutsche Bevölkerung direkt um Hilfe. humedica schließt sich diesem Appell an und bittet um gezielte Spenden:

      humedica e. V.
      Stichwort „Syrische Flüchtlinge“
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

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