humedica-Ärzteteam behandelt ununterbrochen

Furchtbare Zerstörungen in Tacloban – Unzählige Verletzte, viele Tote – „Menschen brauchen dringend Hilfe“ – keine Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln

von Steffen Richter, 12.11.2013

Es war der Blick aus dem Helikopter des philippinischen Militärs, der das humedica-Ersteinsatzteam tatsächlich aus der Fassung brachte. Sie hatten schlimme Befürchtungen, das Ausmaß der Zerstörung in der ehemaligen Großstadt Tacloban aber war verheerend und das Team entsprechend froh, schnell helfen zu können.

„Wir arbeiten heute in einem Evakuierungslager, das wiederum in einem Viertel liegt, das komplett zerstört ist, es steht nichts mehr, die Überlebenden suchen Unterschlupf in Schuttbergen. Direkt neben uns stand ein riesiger Gebäudekomplex, in dem es sehr viele Opfer gab. Die verzweifelten Menschen kommen zu uns und erbitten medizinische Hilfe, es gibt so viele tiefe Wunden, typische Verletzungsbilder. Sie erbitten vor allem aber auch Wasser und Lebensmittel. Die Versorgung ist, Stand heute, noch immer nicht sichergestellt!“

Die Nachrichten aus Tacloban kommen aufgrund der zerstörten technischen Infrastruktur sehr bruchstückhaft in Deutschland an, die Nachrichten, die Medienkoordinatorin Margret Müller (Berlin) aber absetzen kann, sind dramatisch. Sie zeigen, wie verzweifelt die Situation in Tacloban ist und wie dringend weitere Hilfe benötigt wird.

Das erste Team, bestehend aus der Internistin Dr. Anja Fröhlich (Hannover), Dr. Markus Hohlweck (Bonn), Dr. Margrit Wille (Ehringshausen), Pfleger Matthias Gerloff (Ammerbuch), sowie den Koordinatoren Margret Müller (Berlin) und Christiane Bähr (Hildesheim), wird im Verlaufe des heutigen Tages verstärkt durch weitere Einsatzkräfte, die Deutschland am gestrigen Montagabend mit weiteren Hilfsgüter verlassen haben.

Zu dieser Gruppe gehören die Ärzte Selin Temizel (Bochum), Sabine Kirchner (Stollberg), Simeon Janzen (Detmold), Simon Oeckenpöhler (Münster), Rettungsassistent Bernd Gisch (Vechelde), sowie Koordinator Raphael Marcus (München). Der Einsatz läuft in Kooperation mit unserer schwedischen Partnerorganisation Scandinavian Children’s Mission (SCM).

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland weiterhin um konkrete Spenden für den Katastropheneinsatz auf den Philippinen:

      humedica e. V.
      Stichwort "Taifun Philippinen"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Weitere, ständig aktualisierte Informationen finden Sie auf dieser Homepage und unter facebook.com/humedica.

Interviewmöglichkeiten: Es besteht weiterhin die (leider noch instabile) Möglichkeit zu Interviews mit dem Einsatzteam. Bitte kontaktieren Sie Pressesprecher Steffen Richter bei Interesse.

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