Medizinische Hilfe im kurdischen Norden des Irak

von Steffen Richter, 28.10.2013

humedica wird die ohnehin bereits intensive Hilfe für syrische Flüchtlinge ausweiten. Auch im kurdischen Norden des Irak werden Teams in den roten Westen nun medizinische Unterstützung leisten und Hilfsgüterverteilungen organisieren. Nach einem Erkundungstrupp hat humedica am Wochenende die ersten beiden langfristigen Helfer in die autonome kurdische Region entsandt.

Bereits seit dem Spätsommer 2012 leistet humedicakonkrete medizinische Hilfe im Libanon. Experten sprechen von etwa einer Million Menschen, die in dem kleinen Nachbarland Syriens Zuflucht gefunden haben. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von humedica leisten ihre wertvollen Dienste in mehr als 30 „wilden Flüchtlingscamps“, die in aller Regel ohne jede Infrastruktur gewachsen sind.

„Wir haben die Situation in Syrien und der gesamten Region permanent im Blick“, sagt humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß. „In Syrien selbst können wir aufgrund der Sicherheitssituation nur sporadisch helfen, im Libanon ist unser Engagement mittlerweile etabliert, nun ergab sich die Gelegenheit, unser Einsatzgebiet auf den Norden des Irak auszuweiten. Für diese Möglichkeit sind wir sehr dankbar und erbitten Unterstützung.“

humedica schickt zunächst zwei erfahrene Koordinatoren in den Einsatz: Die Deutsch-Britin Heidi Nicklin (53) war zuletzt in Äthiopien verantwortlich für die Organisation der Hilfe und auch der 32jährige Traunsteiner Sven Ramones war bereits koordinativ in verschiedene afrikanische Projekten involviert.

Zeitnah wird erstes medizinisches Personal folgen, das insbesondere nicht versorgte Flüchtlingsfamilien in der Region Sulaimanjya erreichen soll. Nach Angaben des UNHCR befinden sich zurzeit knapp 200.000 Flüchtlinge im Nordirak.

humedica bittet um konkrete Spenden zugunsten dieser Hilfsmaßnahmen auf folgendes Konto:

      humedica e. V.
      Stichwort „Syrische Flüchtlinge“
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

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