humedica-Schlagzeilen Juli 2013

Juli 2013

von Lina Koch, Steffen Richter, 31.07.2013

+++ Straßenkunstfestival: Viel Kunst und eine Spende +++ 7500 Euro für Notfallausrüstung der Ärzteteams +++ Personalwechsel in der humedica-Zentrale +++ Qualifizierte Praktikanten gesucht +++ Frühstück unter Kollegen +++

Straßenkunstfestival: Viel Kunst und eine Spende

Es war ein langer Tag im Zeichen der Kunst und sonnigen Wetters, gleichzeitig eine Premiere. Erstmals fand in der humedica-Heimatstadt Kaufbeuren ein Straßenkunstfestival statt.

Ziel: Hochklassige Unterhaltung für möglichst viele Zuschauer und die Erlöse per Spende an humedica.

Am Ende eines spannenden Tages hatten ein Dutzend „Live Talente“ die Anspannung bei den Organisatoren gelöst, hunderte Zuschauer begeistert und mehr als 650 Euro für den guten Zweck gesammelt.

Für Organisator Stephan Schmid war eines der Hauptziele für diesen Tag erreicht: „Wir hatten gehofft, dass die Leute am Abend nach Hause gehen und sich auf eine weitere Ausgabe des Festivals im kommenden Jahr freuen. Ich denke das haben wir geschafft!“

humedica sagt vielen Dank im Namen der Menschen, denen unsere Hilfe zugute kommt.

7500 Euro für Notfallausrüstung der Ärzteteams

Die internationale Ausrichtung verbindet die in Kaufbeuren beheimatete Hilfsorganisation humedica mit dem Sontheimer Unternehmen RSO Entsorgungs- und Beratungs GmbH. Das allerdings ist nicht der Grund für die großzügige Spende über 7500 Euro, mit denen die RSO nun die Arbeit von humedica unterstützt.

,,Wir möchten mit unserer Spende an humedica einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass humanitäre Hilfe das Leid vieler betroffenen Menschen etwas lindern kann“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter der RSO, Thomas Gropper.

Dies geschieht bei humedica insbesondere durch die ehrenamtlichen Ärzteteams. Menschen, die sich für zwei Wochen oder sogar mehrere Monate aus ihrem Alltag in Deutschland ausklinken, um unter schwierigen Bedingungen konkrete, nachhaltige Hilfe zu leisten.

Oft unter freiem Himmel, fast immer ohne die im Westen bekannte medizinische Infrastruktur in den Bereichen Diagnostik und Behandlung. Auch persönlich akzeptieren unsere Einsatzkräfte aus allen Teilen Deutschlands sehr bescheidene Lebensumstände, gewisse Risiken und eine komplett andere Kultur, eine andere Welt, die sich nach einer Katastrophe zudem im Ausnahmezustand befindet.

Immerhin steht den humedica-Ärzteteams, die sich in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer Handlungsschnelligkeit und bemerkenswerten Hilfe weltweit einen sehr guten Ruf erarbeitet haben, eine Notfallausrüstung zur Verfügung.

Das so genannte MediKit 3000, das nach internationalen Kriterien zusammengestellt wird und aus einem Basispaket sowie speziell auf die jeweilige Katastrophe zugeschnittenen Materialien besteht, ermöglicht aufgrund seiner Ausstattung Behandlung und Versorgung von bis zu 3000 Patienten; rund zwei Wochen reicht diese Basis in einem Einsatz wie etwa nach dem Beben in Haiti 2010.

„Wir können nur dann helfen, wenn wir Unterstützung durch unsere Freunde und Förderer erfahren“, sagte Wolfgang Groß, Geschäftsführer von humedica. „Für uns ist jede Spende ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu nachhaltiger Hilfe; daher sind wir Herrn Gropper und Herrn Sawatzki sehr dankbar für diese großzügige Spende zugunsten unserer Notfallausrüstung. Sie übernehmen Verantwortung für Menschen in Not, vielen Dank!“

Personalwechsel in der humedica-Zentrale

„Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.“ Dies gilt leider auch immer mal wieder für die Personalsituation in der humedica-Zentrale.

Nach knapp vierjähriger Mitarbeit hat sich Ruth Bücker, Sachbearbeiterin im Bereich PR, entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ihre Nachfolge wird Lina Koch antreten, die bereits ein qualifiziertes Praktikum bei humedica absolviert hat.

Ruth Bücker war seit 2009 nicht nur in der Hauptzentrale aktiv, sondern bewies ihre Professionalität und Leidenschaft auch in zahlreichen Katastrophenhilfeeinsätzen, etwa in Haiti, Pakistan, Japan oder auch in der Türkei.

Das humedica-Team schickt die besten Segenswünsche mit auf den weiteren Lebensweg und sagt von Herzen danke für den großartigen Einsatz. Und weil jedes Ende auch ein Anfang ist, gelten unsere Wünsche auch Lina Koch. Einen guten Anfang und eine spannende, gesegnete Zeit.

Qualifizierte Praktikanten gesucht

Sie interessieren sich für die Arbeit mit alten und neuen Medien und besitzen eine hohe Affinität zu den verschiedenen Kommunikationsformaten? Sie faszinieren die Mittel und Möglichkeiten des modernen Fundraisings? Sie sympathisieren mit den Themenkomplexen einer international aktiven, humanitären Hilfsorganisation? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse.

humedica bietet Ihnen die Möglichkeit eines qualifizierten Praktikums in den Bereichen Public Relations oder Fundraising für einen Zeitraum von mindestens 6 bis maximal 12 Monaten.

Als vollwertiges Mitglied eines engagierten Teams erhalten Sie umfangreiche Einblicke in die entsprechenden Arbeitsbereiche und betreuen eigenständig ein relevantes Aufgabenfeld. Eine monatliche Aufwandsentschädigung und eine Unterkunft in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes komplettieren das Angebot.

Idealerweise verfügen Sie über ein absolviertes Grundstudium in den Fachrichtungen Journalismus, Marketing, Public Relations, Germanistik, Publizistik, Kommunikations- oder auch Politikwissenschaften. Darüber hinaus besitzen Sie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte mit einem Anschreiben und Ihrem vollständigen Lebenslauf in elektronischer Form bei Ihrem Ansprechpartner, Herrn Steffen Richter.

Weitere Informationen und Anforderungen verstecken sich hinter diesem Link. Zögern Sie nicht, uns bei etwaigen Fragen oder Unklarheiten direkt zu kontaktieren. Wir freuen uns darauf, Sie bei einem persönlichen Gespräch kennen zu lernen!

Frühstück unter Kollegen

Seit ihrer Gründung im Jahr 1958 bietet die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) ihren Mitgliedern umfangreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken.

Als Teil des bayerischen DPRG-Landesverbandes, veranstaltet die Regionalgruppe Allgäu regelmäßig Frühstückstermine, um unterschiedliche Aspekte, Chancen und Herausforderungen der Öffentlichkeitsarbeit zu diskutieren.

Auf Anregung von Birgit Kern-Harasymiw, der Vorsitzenden im Allgäu, hatte humedica Gelegenheit, den regionalen Kollegen die Kommunikationsstrategie vorzustellen.

Geschäftsführer Wolfgang Groß und Pressesprecher Steffen Richter führten die Zuhörer durch ein multimediales Programm mit spannenden Diskussionen. „Es waren tolle Vorträge und eine sehr interessante Führung“, resümierte Christina Kahlert, Vorsitzende der Landesgruppe Bayern, im Anschluss.

Und auch humedica-Pressesprecher Steffen Richter war zufrieden: „Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, das Frühstück auszurichten, auch für das vielversprechende Feedback und die angebotenen Kooperationen.“

Einmal mehr ein herzliches Dankeschön, insbesondere an Frau Birgit Kern-Harasymiw und alle Gäste für die gemeinsame Zeit.

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