humedica-Schlagzeilen

April 2013

von Ruth Bücker, Lina Koch, 01.05.2013

+++ Neue Gesichter im humedica-Team +++ Uneigennützig den Nächsten dienen +++ Haiti: Sanitätshaus Dambek spendet Rollstuhl +++ Japan: Mit großen (Bau-)Fortschritten gen Fertigstellung +++

Neue Gesichter im humedica-Team

Pünktlich zur Monatsmitte April konnte die humedica-Zentrale in Kaufbeuren zwei Praktikantinnen begrüßen. Die 32-jährige Steffa Waffenschmidt unterstützt im kommenden halben Jahr die Abteilung Internationale Projekte und Programme (IPP), während die gebürtige Allgäuerin Lina Koch für fünf Monate dem Team der Öffentlichkeitsarbeit (PR) zur Seite steht.

Nach einer langjährigen Tätigkeit als OP-Krankenschwester und einem anschließenden Studium des Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagements im österreichischen Innsbruck, entschied sich die aus Freudenberg nahe Siegen stammende Steffa Waffenschmidt bewusst für ein Praktikum bei humedica:

Mein Wunsch ist es, mich langfristig in der humanitären Hilfe engagieren zu können und ich freue mich nach meinem eher theoretischen Studium einen Einblick in die praktische Arbeit einer Hilfsorganisation wie humedica zu bekommen.“ Dass Sie den Arbeitsansprüchen einer Hilfsorganisation ohne Probleme gerecht werden kann, bewies Steffa Waffenschmidt bereits 2012 im Rahmen eines Auslandseinsatzes in Uganda.

Auch die 23-jährige Lina Koch bewarb sich nach ihrem Studium der Sozialwissenschaften (Political and Social Studies) und der Anglistik/Amerikanistik gezielt bei humedica, um dort erste berufliche Erfahrungen zu sammeln: „Bereits in meinem Studium wurde ich immer mal wieder mit humedica konfrontiert und die Organisation war mir mit ihren Werten sofort sympathisch. Entsprechend freue ich mich sehr, mein erstes berufsbezogenes Praktikum hier absolvieren zu dürfen.“

Das humedica-Team freut sich auf die kommenden gemeinsamen Monate und wünscht Steffa Waffenschmidt und Lina Koch einen guten Start in ihr neues Arbeitsumfeld.

Wenn auch Sie sich dafür interessieren, das humedica-Team im Head Office Kaufbeuren im Rahmen eines Praktikums zu unterstützen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme in Form Ihrer Bewerbungsunterlagen. Weiter Informationen hierzu finden Sie auf dieser Seite unter dem Bereich „Über uns“.

Uneigennützig den Nächsten dienen

Es ist gelebte Nächstenliebe, in deren Sinn die Mitglieder des Kiwanis Club Kempten Cambodunum leben und agieren. „Verhalte Dich immer so, wie Du erwartest, dass sich Deine Mitmenschen Dir gegenüber verhalten“, ist einer der Grundsätze der Organisation, die sich aus weltweiten Clubs wie dem in Kempten zusammensetzt.

Kiwanis stammt aus dem Indianischen und bedeutet: „Wir finden Freude daran, aktiv zu sein.“ Mehr als 600.000 Mitglieder von 16.000 Clubs in 70 Ländern weltweit leben diese Freude, engagieren sich, um Missstände und Not in der Welt zu lindern und üben uneigennützige Dienste am Nächsten.

Das Bewusstsein ihrer sozialen Verantwortung zeigten die Mitglieder des Clubs in Kempten Anfang April konkret mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro, die Hans Lederle, Vorsitzender des Hilfsfonds der Kiwanier, und Präsident Dr. Hans-Peter Schossig an humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß übergaben.

Die Spende kommt syrischen Flüchtlingen zu Gute. Im Osten des Nachbarlandes Libanon behandeln ehrenamtliche humedica-Mediziner im Rahmen mobiler Kliniken Kinder und Erwachsene, die aufgrund des Bürgerkrieges aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun in Flüchtlingslagern auf die Möglichkeit zur Rückkehr in ihre einstige Heimat warten.

Dem Kiwanis Club Kempten Cambodunum sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank im Namen der Hilfsbedürftigen ausgesprochen, denen die Unterstützung in Form medizinischer Versorgung und Hilfsgütern zuteil wird.

Haiti: Sanitätshaus Dambek spendet Rollstuhl

Ist in Deutschland ein Rollstuhl defekt, hat der Angewiesene das Recht auf die Reparatur eben jenes und kann in der Regel auf die Unterstützung seiner Krankenversicherung hoffen.

Insbesondere die holprigen Wege und schlechten Fortbewegungsmöglichkeiten machen einen funktionierenden Rollstuhl nötig. Danke für diese Spende - auch im Namen von Gregory. Foto: humedica/privat

In dem von Erdbeben und Krankheiten gezeichneten Haiti ist die Realität jedoch eine andere. Durch die Ereignisse der vergangenen Jahre gibt es tausende eingeschränkte Menschen, die sich mit den vorhandenen Hilfsgeräten arrangieren müssen.

Umso schöner ist es zu erfahren, wenn bedürftigen Personen das Leben mit einer konkreten Spende erleichtert werden kann. Gemeinsam mit der Organisation nph Deutschland e. V. – Unsere kleinen Brüder und Schwestern, gelang es humedica, dem schwerbehinderten Gregory Constant aus Haiti einen speziellen Rollstuhl zur Verfügung zu stellen.

Dass er seinen in die Jahre gekommenen und den Anforderungen nicht gerecht werdenden Rollstuhl gegen ein neues und komfortableres Modell austauschen konnte, freut Gregory besonders: „The chair that you sent me is more comfortable, more enjoyable and I am very satisfied.“ (Anmerkung: „Den Rollstuhl, den Sie mir zukommen ließen, ist bequemer als mein alter, angenehmer und ich bin sehr zufrieden.“)

Ein besonderer Dank geht im Namen von Gregory und humedica an den Spender des Rollstuhls, das Sanitätshaus Dambek in Kempten: „I want to thank all those who have played an important role for the chair that was sent to me.” (Anmerkung: "Ich möchte all jenen danken, die eine Rolle dabei gespielt haben, dass der Rollstuhl zu mir gekommen ist.”)

Japan: Mit großen (Bau-)Fortschritten gen Fertigstellung

Mit einer Geschwindigkeit von mehreren hundert Kilometern pro Stunde stürmte im März 2011 ein verheerender Tsunami auf die Küsten Japans zu und hinterließ Zerstörung, Chaos und hunderte tausend Obdachlose. Bis zu 20 Meter hoch waren die Wellen der Vernichtung und überfluteten ein Gebiet so groß wie der Bodensee.

Nach der unmittelbaren Katastrophenhilfe entschloss sich humedica, bei dem Wiederaufbau der Einrichtung Kingsgarden tätig zu werden, dessen Gebäude komplett oder teilweise zerstört worden waren. Die Organisation kümmert sich um geistig behinderte Erwachsene und bietet neben Wohn- und Schlafräumen auch eine Behindertenwerkstatt an. Der Spatenstich erfolgte bereits im Februar dieses Jahres.

Anfang April bereiste humedica-Koordinator Satoshi Machii, der bereits Mitglied des Ersteinsatzteams war, zum wiederholten Mal den Nordosten Japans und machte sich ein Bild von den Fortschritten der Baumaßnahmen:

Der Bau läuft gut und geht planmäßig voran, bis auf wetterbedingte Verzögerung um zwei Tage. Die Übergabe der Gebäude an Kingsgarden findet voraussichtlich Anfang September statt. Die offizielle Eröffnung wird dann Mitte Oktober stattfinden mit einer Feierlichkeit, zu der sich auch bereits der Oberbürgermeister angemeldet hat.“

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