Nothilfe für 300 Familien mit kritisch Unterernährten erfolgreich abgeschlossen

von Nina Skandalaki/SHU, 17.01.2012

Im Rahmen der humedica-Hilfsmaßnahmen am Horn von Afrika wurden seit August 2011 Menschen in Dschibuti mit Hilfsgütern versorgt. Nach insgesamt vier Verteilungen an 2000 unterernährte Menschen konnte das Hilfsprojekt zum Ende des vergangenen Jahres erfolgreich abgeschlossen werden.

2000 Menschen in Not wurden mit Grundnahrungsmitteln und Artikeln für den alltäglichen Bedarf versorgt. Foto: humedica

Ähnlich wie in den Nachbarländern Äthiopien und Kenia waren auch die Menschen in diesem kleinen Staat am Horn von Afrika durch die anhaltende Dürre und die durch den Bürgerkrieg in Somalia hervorgegangen Flüchtlingsströme in existenzielle Not geraten.

Im Rahmen dieses Projekts wurden dreihundert notleidende Familien - etwa 2000 Menschen - in ländlichen Regionen im Süden des Landes in vier monatlichen Verteilaktionen mit Grundnahrungsmitteln und elementaren Artikeln des täglichen Bedarfs während der schlimmsten Monate der Trockenzeit versorgt.

Der humedica-Partner Nehemia hat in Zusammenarbeit mit der lokalen Hilfsorganisation Linking in Aid (LIA) und in Absprache mit den lokalen Verwaltungen die Verteilungen durchgeführt.

Die Empfänger, die von der lokalen Regierung als besonders bedürftig eingestuft worden waren, erhielten monatlich überlebenswichtige Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl, Zucker, Milchpulver und Datteln. In zwei weiteren Verteilaktionen wurden die Familien mit essentiellen Hygieneartikeln, Kochgeschirr und Kleidung versorgt.

Das Programm sicherte nicht nur das Überleben von insgesamt 2000 vom Hunger bedrohten Menschen. Aufgrund der guten Resonanz der einheimischen Bevölkerung und der lokalen Behörden eröffnete es humedica auch den Weg, nachhaltige Projekte in der Region zu entwickeln, wodurch den notleidenden Menschen langfristig geholfen werden kann.

Ermöglicht wurde diese großartige Hilfsaktion durch die großzügige Unterstützung von Sternstunden, der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, wofür sich humedica an dieser Stelle nochmals herzlich bedankt.

Reis, Mehl, Zucker, Hygieneartikel und Kleidung - all diese Waren sind in Dschibuti Mangelware und konnten im vergangenen Jahr an die Bedürftigen verteilt werden. Foto: humedica

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