humedica-Schlagzeilen

Juli 2012

von Ruth Bücker, Stefanie Huisgen, 02.08.2012

+++ Tag der offenen Tür: Ein gelungener Abschluss +++ Kongo: Entlassungen, die große Freude bereiten +++ Unverkennbar auf Deutschlands Straßen unterwegs +++ humedica´s kleine Presseschau +++

Tag der offenen Tür: Ein gelungener Abschluss

Der 14. Juli dieses Jahres stand bei humedica ganz im Zeichen der geöffneten Türen und dem Dialog zwischen Freunden, Spendern und Interessierten auf der einen, humedica-Mitarbeitern und bereits ehrenamtlich Tätigen auf der anderen Seite.

Das fünf Tage andauernde Leitertreffen hatte seinen feierlichen Abschluss im Tag der offenen Tür. Foto: humedica/Ruth Bücker

humedica informierte mit Bildern und Texten über aktuell laufende Einsätze, Langzeitprojekte und Familienpatenschaften. Zeigte auf, wie aus einem Zelt eine provisorische, so genannte PHC-Klinik entsteht (Primary Health Care, basismedizinische Versorgung) und räumte langjährig engagierten und unterstützenden Firmen die Möglichkeit ein, ihre Hilfsmaßnahmen aufzuzeigen und den ein oder anderen Geschäftsinhaber zu inspirieren.

Neben Hausführungen durch die Hauptzentrale stellten Vorträge der internationalen humedica-Leiter einen besonderen Höhepunkt mit vielen Besuchern dar. Im Anschluss an das humedica-Leitertreffen, welches eine Woche dauerte, informierten sie die Gäste über ihre Projekte.

Das Leitertreffen findet alle zwei Jahre jeweils an einem anderen humedica-Standort statt. Ziel ist der Austausch zwischen den Verantwortlichen der Projektländer Äthiopien, Belgien, Brasilien, Indien, Israel, dem Kosovo, Sri Lanka und selbstverständlich den Verantwortlichen in Deutschland. Allgemeine Informationen zu den Abläufen und Entwicklungen der Projekte stehen dabei ebenso im Fokus wie Diskussionsrunden zu relevanten und spezifischen Themen.

Für humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß ist es darüber hinaus auch jeweils das Wiedertreffen von Freunden: „Es ist wichtig, dass wir alle regelmäßig zusammenkommen, uns über die Projekte austauschen und über Probleme sprechen. Gleichzeitig ist es aber auch ein Treffen zwischen Freunden, die alle im Dienst der Nächstenliebe in Not geratenen Menschen helfen wollen.

Kongo: Entlassungen, die große Freude bereiten

Anfang März dieses Jahres erschütterte eine schwere Explosionsserie die Republik Kongo. In der Hauptstadt Brazzaville kam es aufgrund verhängnisvoller Ereignisse in einem Munitionsdepot zu den Detonationen, die hunderte Tote und tausende Verletzte zur Folge hatten.

humedica-Teams unterstützten lokale Angestellte eines Krankenhauses bei der Operation von Brüchen, Hauttransplantationen und der Wunderversorgung von schwersten Verbrennungen. Zwei besonders stark Verletzte waren Yvette und Bernard.

Mit Verbrennungen dritten Grades, die Schädigungen bis auf die Nervenendigungen bedeuten, waren die beiden Patienten in das Makelekele-Krankenhaus eingeliefert worden, wo humedica-Helfer sie medizinisch notversorgten und schließlich auf ihrem Weg der Genesung begleiteten.

Sie werden ihr Leben lang gezeichnet sein von den Narben, sowohl körperlich als auch seelisch. Aber dank unserer gemeinsamen Hilfe, der Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und dem engagierten Einsatz der ehrenamtlichen Mediziner konnte nun der große Erfolg erreicht werden. Yvette konnte bereits die Klinik verlassen und in ihre neue Zukunft entlassen werden. Und auch Bernard ist auf dem Weg der stetigen Verbesserung seines Gesundheitszustandes.

humedica´s kleine Presseschau

Kuschelige Hilfe die ankommt - die Aktion „Happy Teddy“ von humedica (muenchner-kirchenradio.de)

humedica leistet medizinische Hilfe für kongolesische Flüchtlinge in Uganda (focus.de)

Arzt aus Gießen hilft Flüchtlingen in Uganda (giessener-allgemeine.de)

Unverkennbar auf Deutschlands Straßen unterwegs

Bereits seit vergangenem Winter ist der neue, von der Firma MAN gespendete Lastwagen, auf Deutschlands Straßen für humedica unterwegs: Seit wenigen Tagen nun allerdings für alle Verkehrsteilnehmer noch unmittelbarer und unverkennbarer:

humedica-Mitarbeiter Joachim Panhans bei der Übergabe des Lastwagens mit dem Geschäftsführer der kusterer Werbetechnik, Herrn Sven Kusterer. Foto: humedica/Stefanie Huisgen

Der Allgäuer Werbefirma kusterer Werbetechnik ist es zu verdanken, dass die ehemals weiße Ladefläche nun von eindrucksvollen und aussagekräftigen Bildern geschmückt wird. Das bewährte Familienunternehmen mit Sitz in Kempten hatte die Gestaltung und Beschriftung des Fahrzeugs im Wert von 2.500 Euro innerhalb von drei Tagen kostenlos ausgeführt.

Wir sind der Firma kusterer Werbetechnik sehr dankbar für die professionelle und schnelle Anbringung des Schriftzuges“, erklärt der zuständige humedica-Mitarbiter Joachim Panhans. Auf seine Initiative hin war die Zusammenarbeit zwischen der Hilfsorganisation und dem Werbeunternehmen zustande gekommen.

Auch humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß zeigt sich begeistert von der hervorragenden Arbeit des Allgäuer Unternehmens: „Das Ergebnis lässt sich wirklich sehen. Nicht nur die gestalterische Aufmachung, auch die Anbringung der Klebefolie ist äußerst gelungen. Mithilfe dieser großzügigen Spende lässt sich der Bekanntheitsgrad unserer Hilfsorganisation auch über die Grenzen Bayerns hinaus deutlich erhöhen - und das ganz ohne Belastung der Verwaltungsausgaben.

Insbesondere für die Beförderung zehntausender „Geschenke mit Herz“ von den Sammelstellen nach Kaufbeuren, für Abholungen von gespendeten Gerätschaften oder Hilfsgütertransporten zum Flughafen wird der humedica-Lastwagen auf den Straßen unterwegs sein. Die ersten Fahrten wurden bereits mit Bravur gemeistert. Unser herzlicher Dank dafür gilt beiden beteiligten Firmen.

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