humedica-Schlagzeilen

April 2012

von Ruth Bücker, 26.04.2012

+++ Äthiopien auf dem Nürnberger Frühlingsfest +++ Bitte alle Blicke auf uns richten +++ Medikamentenübergabe an malischen Bürgermeister +++ Globale Hilfe der Globus Fachmärkte +++

Äthiopien auf dem Nürnberger Frühlingsfest

Geselliges Zusammensein, Gespräche führen, alte Kontakte auffrischen und neue knüpfen: der Wirtschafts- und Medienstammtisch, initiiert von der Tucher Bräu GmbH & Co. KG in Nürnberg, stellt mit diesem mehrmals jährlich stattfindenden Ereignis eine Plattform für den Austausch verschiedener Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien zur Verfügung.

Geschäftsführer Fred Höfler war es ein Anliegen, auch anderen Anwesenden des Wirtschafts- und Medienstammtisches eine Spende ans Herz zu legen. Foto: humedica/Ruth Bücker

Doch bei dem am 10. April dieses Jahres stattgefundenen Stammtisch ging es um weit mehr: Er diente als Rahmen für eine Spendenübergabe im Wert von 3.500 Euro, die Geschäftsführer Fred Höfler an humedica-Mitarbeiter Joachim Panhans überreichte.

Er wolle bei diesem Ereignis keineswegs ein schlechtes Gewissen hervorrufen, indem er von notleidenden Menschen in entwicklungsschwachen Ländern berichte, betonte Herr Höfler, der bereits langjähriger Unterstützer von humedica ist. Aber dennoch sei es ihm ein großes Anliegen, die Arbeit von humedica vorzustellen und mit der Spende von Tucher Bräu durchaus dazu anzuregen, ebenfalls über eine Spende nachzudenken.

Die übergebenen 3.500 Euro ermöglichen den Bau eines Brunnens und somit die Versorgung mehrerer hundert Kinder, Frauen und Männer mit lebenswichtigem Wasser.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals - stellvertretend für die Familien in Äthiopien - ein von Herzen kommendes „Dankeschön“ an die Tucher Brauerei und alle Anwesenden aussprechen, die unsere wertvolle Arbeit unterstützen.

Bitte alle Blicke auf uns richten

Es ist eine dauerhafte Herausforderung, ohne kostenpflichtige Anzeigen oder Werbespots öffentliche Aufmerksamkeit zu generieren. Doch genau dies ist einer der Grundsätze von humedica: Ihre Spendengelder sollen in den Projekten ankommen und nicht für Zeitungsannoncen oder Werbeplakate ausgegeben werden.

Die gespendete Stellwand im Einsatz auf einem Fachkongress in Stuttgart. Foto: humedica

Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und die Steigerung des Bekanntheitsgrades sind von essenzieller Wichtigkeit. Nur auf diesem Wege erhalten wir finanzielle Unterstützung für gezielte Hilfsmaßnahmen. Wir erreichen dies primär durch Berichte über die Arbeit von humedica in Printmedien, Interviews mit unseren Einsatzkräften in Radio und Fernsehen oder durch die Berichterstattung auf unserer eigenen Homepage.

Alternativ helfen auch Präsentationen auf speziellen Fachkongressen oder bei öffentlichen Veranstaltungen. Großartige Unterstützung für die letztgenannten Aufgaben erhielt humedica Anfang des Jahres von der Firma posso marketing GmbH in Form einer Sachspende.

Wir verfügen nun über eine spezielle Stellwand, ein dazugehöriges Podest und Auslegeständer für Informationsmaterialien, und können uns entsprechend interessierten Besuchern professionell präsentieren.

Das humedica-Team bedankt sich herzlich für diese großartige Unterstützung und wünscht der posso marketing Gmbh alles Gute.

Medikamentenübergabe an malischen Bürgermeister

Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ein Fortschritt, zusammenarbeiten ein Erfolg.“ Im Juli 2010 kamen Aroudeiny Ag Hamatou (Bürgermeister der Region Anderamboukane/Mali), Gründungsmitgliedern des Vereins Tamat e. V. und humedica-Mitarbeiter zu einem ersten Gespräch und Kennenlernen zusammen.

Mit Freude nahm der malische Botschafter die Medikamentenspende entgegen und überreichte sie an Bürgermeister Aroudeiny. Foto: humedica

Folgt man den Worten Henry Fords, der das Zusammenbleiben als Fortschritt und die Zusammenarbeit als Erfolg bezeichnet, kann inzwischen von einem großen Erfolg berichtet werden: Anfang März traf sich die humedica-Koordinatorin im Niger erneut mit dem malischen Bürgermeister, dessen große Sorge den Bürgern seiner Stadt galt.

Die anhaltende Dürre in der Sahelzone und damit verbundene Versorgungsengpässe hatten den Klinikbetrieb in Anderamboukane maßgeblich gefährdet und Menschenleben bedroht. Aroudeiny bat daher um die Unterstützung von humedica und um eine Hilfslieferung von Medikamenten in die malische Grenzstadt.

Bei einem Treffen mit dem malischen Botschafter in Nigers Hauptstadt Niamey und dem ebenfalls angereisten Aroudeiny Ag Hamatou, überreichte humedica-Mitarbeiterin Miriam Börjesson die Hilfslieferung, die Malariamedikamente für etwa 1.000 Kinder, Medikamente gegen infektiöse Beschwerden für 6.000 Erwachsene, Medikamente gegen Magen-Darm-Erkrankungen für 3.000 Kinder und Vitaminpräparate für weitere 4.800 Mädchen und Jungen beinhaltete. Zusammenarbeiten ist ein Erfolg - ohne Frage.

Globale Hilfe der Globus Fachmärkte

Bei humedica weiß man einfach, dass die Hilfe tatsächlich da ankommt, wo sie hin soll.“ Der stellvertretende Filialleiter der Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG in Königsbrunn, Herr Udo Fischer, unterstützt humedica und insbesondere die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ bereits seit Jahren privat.

Herr Udo Fischer übertrug seine private Begeisterung auf sein berufliches Umfeld. Foto: humedica/Ruth Bücker

Mit seiner Familie packt er jährlich Geschenke, die zu Weihnachten in die humedica-Projektländer versendet werden. Dass seinen Kindern auf diese Weise der Gedanke des Teilens näher gebracht wird, ist für ihn neben der Freude der kleinen Empfänger ein Hauptmotiv für die Beteiligung an „Geschenk mit Herz“.

Sein privates Engagement integrierte Herr Fischer kürzlich nun auch in sein berufliches Umfeld und initiierte bei der Königsbrunner Filiale der Globus Fachmärkte eine Spendenaktion. Die Filiale füllte mehrere Kartons mit bunten Schals, Kindermützen und Handschuhen, die zu Weihnachten 2012 in Geschenke mit Herz gepackt und zu hilfsbedürftigen Kindern versendet werden.

Es ist einfach toll zu sehen, wie sich die Menschen von der Idee von „Geschenk mit Herz“ mitreißen lassen und sich engagieren“, freut sich auch der zuständige humedica-Mitarbeiter Joachim Panhans. „Wir sind dankbar für Unterstützung wie die von Herrn Fischer, der sowohl privat als auch beruflich Kindern hilft, für die Weihnachtsgeschenke ansonsten unerreichbar wären.“

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