Wie doch die Zeit vergeht...

von Dieter Schmidt/RBU, 13.10.2011

Während das zweite humedica-Ärzteteam am kommenden Samstag, 15. Oktober 2011, in Richtung Philippinen aufbrechen wird, behandeln die Mediziner Dr. Irmgard Harms, Dr. Philipp Fischer und Krankenschwester Nancy Schmidt auf den Philippinen unermüdlich bis zu 200 Patienten am Tag. Bereits der Gedanke an den bevorstehenden Abschied fällt Koordinator Dieter Schmidt schwer, wie er berichtet.

Aufgrund des Zusammenspiels diverser Umstände nehmen die Fluten auf den Philippinen die schlimmsten Ausmaße seit 40 Jahren an. Foto: humedica/Dieter Schmidt

„Sind wir nicht erst vor wenigen Tagen hier eingetroffen und haben mit der Arbeit begonnen? Warum bereiten wir dann bereits die Ankunft unseres nächsten Teams vor? Um diese Fragen selbst zu beantworten: Vermutlich, weil sich unser zweiwöchiger Einsatz als Erstteam hier tatsächlich schon wieder dem Ende zuneigt.

Viel Wasser ist in dieser Zeit die verschiedenen Flussläufe nördlich der Bucht von Manila hinuntergelaufen. Sehr viel sogar. So war es unter anderem das Wasser des Papanga River und des Labangan Channels, das etwa in den Bezirken Bulacan und Papanga, wo wir gearbeitet haben, die größten Überschwemmungen seit fast 40 Jahren verursacht hat.

Verschärfend kam hinzu, dass die Läufe der Kanäle und Flüsse seit dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo nicht mehr so viel Wasser fassen konnten, da sich die Vulkanasche als dicke Schicht auf deren Grund abgelagert hat.

So trifft diese Katastrophe wieder einmal die Ärmsten: Menschen, deren einzige Einnahmequelle die Fischzucht war und deren Fische durch die Überflutung einfach weggeschwemmt wurden.

In einer dieser Gegenden werden wir morgen arbeiten. In den abgelegenen, weitläufigen Gebieten Maniango und Bulac der Stadt Minalin, wo fast 2000 Menschen auf ärztliche Hilfe warten.

Hilfe durch das Ärzteteam von humedica und unsere lokale Partnerorganisation Operation Blessing Philippinen, die erste medizinische Mission, seitdem die zerstörerischen Taifune „Nesat“ und „Nalgae“ bei Luzon auf Land getroffen sind.

Das verunreinigte Wasser bringt unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen, Atemwegs- und Infektionskrankheiten und Entündungen der Haut mit sich. Foto: humedica/Dieter Schmidt

Liebe Freunde von humedica, bitte helfen auch Sie den Menschen auf den Philippinen. Neben medizinischer Versorgung brauchen sie nun bald Unterstützung bei Wiederaufbau und Beseitigung der Schäden. Mit sogenannten "Non-Food-Items" wird humedica auch hier helfen. Danke für Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße nach Deutschland,
Ihr Dieter Schmidt“

Eine eindringliche Bitte des Koordinators Dieter Schmidt an Sie, liebe Freunde und Förderer, uns bei der Fluthilfe in Asien zu unterstützen. Die großzügige Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland machte bereits die Entsendung des ersten Hilfsteams möglich.

Am kommenden Samstag, 15. Oktober 2011, startet das zweite humedica-Team auf die Philippinen, bestehend aus Dr. Rashid al Badi (Tübingen), Dr. Mirjam Gutzat (Hof), Krankenschwester Cindy Chielens (Moorslede/Belgien), dem Koordinator David Hoffmann (Utting) und der Medienkoordinatorin Margret Müller (Berlin).

Bitte helfen Sie uns mit einer gezielten Spende bei den Hilfsmaßnahmen auf den Philippinen und in Thailand, wo die Hilfe in Absprache mit lokalen Partnern geplant wird. Vielen Dank!

      humedica e.V.
      Stichwort „Fluthilfe Asien
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Sicher, schnell und einfach ist auch die Möglichkeit der Unterstützung durch das Senden einer sms: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 8 11 90. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 direkt in die humedica-Katastrophenhilfe.

Unsere Hilfe ist möglich, wenn Sie uns helfen. Vielen Dank! Foto: humedica/Dieter Schmidt

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