Gemeinsam mit Partnern gegen die Not

von Michelle Fadelli, Ruth Bücker, 24.05.2011

Während das Wasser der verheerenden Fluten im Norden Namibias langsam zurückgeht, kann von einem sinkenden Bedarf an Unterstützung bei den Opfern der Katastrophe nicht gesprochen werden.

Dr. Markus Hohlweck ist als erfahrene Einsatzkraft im Erstteam nach Namibia gereist. Foto: humedica/Jörg Eich

Gemeinsam mit den Partnerorganisationen Helping Hands Afrika und Nazarene Compassionate Ministries arbeitet ein medizinisches humedica-Team seit dem 16. Mai 2011 gegen die daraus resultierten Notstände an.

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ist es möglich, den Flutopfern in Auffanglagern medizinische Betreuung zukommen zu lassen und ihnen längerfristig beim Wiederaufbau ihrer Häuser und ihrer Lebensgrundlagen helfend zur Seite zu stehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt müssen die betroffenen Menschen in Namibia zunächst das Ausmaß dieser Zerstörungen und die Folgen realisieren, bevor sie es aufarbeiten und ihre Lebensgrundlage neu schaffen können“, äußerte sich Andrew Johnson der Partnerorganisation Helping Hands Afrika.

In der am schwersten betroffenen Region Caprivi leben offiziellen Schätzungen zufolge mehr als 15.000 Menschen in Auffanglagern oder in als Notunterkunft umfunktionierten Schulen. Hilflos mussten die Betroffenen mit ansehen, wie ihr Leben von den Fluten davon getragen wurde, wie Stühle, Schränke und Betten von dem Wasser verschluckt wurden - oder gar das gesamte Haus zerstört wurde.

Das humedica-Einsatzteam behandelt gemeinsam mit lokalen Medizinern die Opfer der Katastrophe. Aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen leidet eine Großzahl der Patienten an Durchfallerkrankungen und anderen Infektionskrankheiten. Darüber hinaus ist Namibia ein Land, in dem Malaria ein großes Risiko darstellt und der bevorstehende Winter verschlimmert die Lebensumstände zusätzlich.

Dass "weiße Ärzte" kostenlose Behandlungen vornehmen, welche sich viele der Menschen in Namibia sonst nicht leisten könnten, hat sich herumgesprochen. Foto: humedica/Jörg Eich

Den Kampf gegen großflächige Überflutungen infolge von heftigen Regenfällen trägt die Bevölkerung Namibias nicht zum ersten Mal aus. Bereits im Jahr 2009 standen humedica-Helfer den Betroffenen nach Überschwemmungen zur Seite. Die Schäden der aktuellen Katastrophe liegen Schätzungen der Weltbank zufolge bei 620 Millionen Dollar.

Erneut ist den Menschen in Namibia etwas widerfahren, was sie nicht alleine bewältigen können. Bitte helfen Sie, liebe Freunde und Förderer, uns bei den Hilfsmaßnahmen für die Menschen dieser vergessenen Katastrophe. Neben der medizinischen Versorgung werden Trinkwasser und Nahrung, Moskitonetze und Decken benötigt. Darüber hinaus wird sich humedica an dem Wiederaufbau beteiligen.

      humedica e.V.
      Stichwort „Fluthilfe Namibia
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Sicher, schnell und direkt ist die auch Möglichkeit der sms-Unterstützung: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 8 11 90. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 direkt in die humedica-Katastrophenhilfe. Vielen Dank!

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