humedica-Hilfsgüterflug startet am Samstag nach Kenia - weiterer Flug geplant - zweites Ärzteteam weiterhin in Äthiopien

von SRI, 28.07.2011

Sie hungern. Sie sind verzweifelt. Sie sind hoffnungslos. Einige werden den nächsten Tag nicht erleben. Rund elf Millionen Menschen am Horn von Afrika stehen vor dem Nichts und sind dringend auf Versorgung angewiesen. humedica wird dieser bedrohlichen Situation mit zwei Hilfsgüterlieferungen begegnen, die von München aus per Charterflug Kenia erreichen werden. Der erste Transport startet am Samstagabend und enthält etwa 30 Tonnen Hilfsgüter sowie ein Allradfahrzeug.

Unter anderem Babynahrung ist Teil des 30-Tonnen-Hilfsgüterfluges nach Kenia. Foto: humedica/Joachim Panhans

„Milchpulver, Medikamente, medizinischer Bedarf, wir sind sehr froh, dass diese Hilfsgüter nun kurzfristig auf den Weg nach Kenia bringen können“, erklärte humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß am Donnerstagmorgen. „Vielen Dank an die vielen Menschen, die uns diese besondere Form der Hilfe ermöglichen, insbesondere den unzähligen Spendern des Sternstundentages im Bayerischen Rundfunk.“

Und es wird nicht bei dem einen Hilfsgüterflug bleiben. „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Realisierung eines zweiten Fluges nach Kenia, dessen Hilfsgüter dann in der Region Turkana, im Norden des Landes, verteilt werden“, gab Groß die aktuellen humedica-Pläne bekannt. Die in Turkana lebenden Menschen sind ebenfalls direkt von der massiven Hungerkatastrophe betroffen.

Der erste Flieger wird am Samstagabend (Abflugszeit: 20 Uhr) von München aus mit einer Douglas DC-8-Frachtmaschine in Richtung Nairobi starten. Am dortigen Flughafen wird der Vizepräsident Kenias, Seine Exzellenz Stephen Kalonzo Musyoka, die Güter samt Besatzung in Empfang nehmen. Im direkten Anschluss wird ein LKW-Transport die Hilfe in die Region Dadaab bringen. humedica-Mitarbeiter Florian Klinner wird die Verteilung dort in Kooperation mit dem lokalen humedica-Partner World Concern organisieren und überwachen.

Diese Hilfsgüterlieferungen dokumentieren den zweiten Teil der vielfältigen Hilfe, die humedica in der betroffenen Region umsetzt. Weiterhin befindet sich ein zweites Ärzteteam in Äthiopien, um dort medizinische Hilfe zu leisten, weitere Einsatzkräfte werden folgen.

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland dringend um konkrete Hilfe für die Menschen am Horn von Afrika in Form einer Online-Spende oder durch eine Überweisung auf das Konto:

      humedica e. V.
      Stichwort "Hungerhilfe Afrika"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Ebenso können Sie uns mit einer sms unterstützen: senden Sie das Stichwort DOC an die 8 11 90 und von den abgebuchten 5 Euro fließen 4,83 Euro unmittelbar in die humedica-Katastrophenhilfe. Vielen Dank!

Die Hilfe von humedica wird unterstützt von der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin, insbesondere von Sternstunden e. V., der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, BILD hilft e. V. "Ein Herz für Kinder" und Apotheker helfen e. V.

PRESSEKONFERENZ AN FLUGHÄFEN MÜNCHEN UND NAIROBI/KENIA:

Am kommenden Samstag, den 30. Juli 2011 wird es ein Pressegespräch am Flughafen München, unmittelbar vor der gecharterten Maschine, geben. Unter anderem steht Ihnen humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß (weitere Gesprächspartner sind angefragt) für Fragen zur Verfügung, Filmaufnahmen von Flugzeug und Fracht sind möglich. Treffpunkt für interessierte Kolleginnen und Kollegen ist das General Aviation Terminal (GAT), Allgemeine Luftfahrt 1, 85326 München. Treffpunkt dort ist 14 Uhr (bitte gültige Personalausweise mitbringen).

Darüber hinaus machen wir Sie darauf aufmerksam, dass es nach Ankunft der Maschine in Nairobi, am Sonntagmorgen, dem 31. Juli 2011 ebenfalls eine Pressekonferenz mit Vizepräsident Steven Kalonzo Musyoka und Wolfgang Groß geben wird. Bitte informieren Sie bei Interesse Ihre Korrespondenten, sofern vorhanden. Der Beginn der PK ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Bitte setzen Sie sich bei Interesse mit uns in Verbindung.

Mit einem baugleichen Typ dieser Douglas DC-8 werden 30 Tonnen Hilfsgüter sowie ein Allradfahrzeug nach Kenia transportiert. Foto: Christopher Budde

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