humedica unterstützt lokalen Partner in Dschibuti

von Ruth Bücker, 10.08.2011

Während der Fokus der internationalen Hilfe auf der Bevölkerung Somalias, Kenias und Äthiopiens liegt, leiden auch in dem ostafrikanischen Dschibuti mehr als 160.000 Kinder, Frauen und Männer Hunger.

Das Land mit einer flächenmäßig ähnlichen Größe wie Hessen hat zwar kaum mit Flüchtlingsströmen aus den Nachbarländern zu kämpfen. Das Verhältnis der von Hunger betroffenen Menschen zu der Gesamtbevölkerung von knapp 500.000 Menschen bringt aber dennoch große Not mit sich.

Der ausgebliebene Regen dörrte das Land aus und zerstörte die Lebensgrundlage von mehr als hunderttausend Menschen in Dschibuti. Foto: humedica/Nehemia

Gemeinsam mit unserem lokalen Partner Nehemia, mit dem humedica unter anderem bereits nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti zusammenarbeitete, konnte nun den ersten 70 Familien mit der Verteilung von lebensrettenden Gütern geholfen werden.

In der Region Dikhil, etwa 150 Kilometer südwestlich von Dschibutis Hauptstadt gelegen, verteilten lokale Mitarbeiter von Nehemia die ersten Hilfspakete an Familien, die in Flüchtlingslagern untergekommen sind. Dürre und Hunger ließen diese Menschen aus ihren Heimatdörfern fliehen.

Insgesamt sollen 300 Familien, die von kritischer Unterernährung betroffen sind, zunächst therapeutische Zusatznahrung und allgemeine Lebensmittel erhalten. Darüber hinaus Hygieneartikel, Kleidung, Wasserbehälter und Gegenstände des Alltags. Die Mengen sind jeweils so bemessen, dass sich eine Familie von sechs bis sieben Personen in dem Zeitraum zwischen den Verteilungen versorgen kann.

Bis auf die spezielle Zusatznahrung werden die wesentlichen Hilfsgüter - auch jene erste Ration, die bereits verteilt wurde - von lokalen Mitarbeitern des humedica-Partners bei Großhändlern in der Hauptstadt Dschibuti-Stadt erworben.

Für die geschwächten Familien hätte dieser Weg in die Hauptstadt eine nicht zu bewältigende Hürde bedeutet. Ganz zu schweigen von den Kosten, die von den Betroffenen keiner hätte aufbringen können.

Dass humedica gemeinsam mit Nehemia diese erste Hilfe in Dschibuti leisten konnte, verdanken wir den großzügigen Spenden im Rahmen des Sternstundentages, aus dessen Sammlung die ersten finanziellen Mittel stammen.

Weitere Hilfe soll folgen, und daher bitten wir Sie, liebe Freunde und Förderer, auch weiterhin mit uns gegen den Hunger anzugehen und für die unverschuldet in Not geratene Bevölkerung da zu sein. Vielen Dank!

      humedica e.V.
      Stichwort „Hungerhilfe Afrika
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Unkompliziert, schnell und sicher können Sie auch mit dem Senden einer sms zu den Hilfsmaßnahmen beitragen: Stichwort DOC an die 8 11 90 senden und von den abgebuchten 5 Euro fließen 4,83 Euro unmittelbar in die humedica-Katastrophenhilfe.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen, für Ihre Unterstützung und Ihren Wunsch, gemeinsam mit uns Nächstenliebe in Aktion zu leben! Foto: humedica/Nehemia

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