Situation im Katastrophengebiet unübersichtlich - Erkundung und erste Hilfe zeitnah geplant

von SRI, 12.03.2011

Die Situation in Japan bleibt nach dem schweren Erdbeben, das einen massiven Tsunami auslöste und weite Teile der Pazifikküste zerstörte, unübersichtlich. Dies bestätigte humedica-Koordinatorin Ruth Bücker, die gemeinsam mit einem Team in den frühen Morgenstunden (MEZ) Tokio erreicht hat.

Die Situation in Japan nach dem schweren Erdbeben und massiven Tsunami ist dramatisch; die größte Gefahr geht allerdings offensichtlich von zwei schwer beschädigten Atomkraftwerken aus. Foto: alertnet/REUTERS

Neben den großflächigen Zerstörungen durch Beben und Tsunami, bereitet den Behörden in Japan der Zustand zweier Atomkraftwerke in Fukushima größte Probleme. Mittlerweile ist klar, dass aus einem beschädigten Meiler am Ort radioaktives Cäsium austritt und die Gefahr einer Kernschmelze steigt.

Abhängig von der Sicherheitslage wird das erfahrene humedica-Team mit logistischer und organisatorischer Unterstützung durch Mitarbeiter eines lokalen Partners und unter Führung eines japanischen Koordinators zeitnah die Reise ins Katastrophengebiet antreten, um dort Möglichkeiten der Unterstützung zu eruieren und erste Hilfsmaßnahmen in Absprache mit den Behörden durchzuführen.

„Ich bin mir sicher, dass unsere Hilfe angesichts der dramatischen Situation gut gebraucht werden kann“, sagte humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß am Samstagmorgen in der deutschen Hauptzentrale. „Wir haben sehr gute Kontakte im Land, leisten unsere Hilfe aber selbstverständlich in Absprache mit den Behörden und abhängig von der Sicherheitslage“.

In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin (Tübingen) hatte humedica ein Ersteinsatz- und Erkundungsteam auf den Weg nach Japan gebracht.

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland um konkrete Unterstützung für diesen wichtigen Einsatz in Form einer Spende auf folgendes Konto:

      humedica e. V.
      Stichwort "Erdbeben Tsunami Japan"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Oder auf ebenfalls sicherem Weg hier: Spende

Sicher, schnell und direkt ist auch die sms-Spendemöglichkeit: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 81190. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 Euro direkt in die humedica-Katastrophenhilfe.

Unser Engagement in Japan erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin (Tübingen) und wird unterstützt von Operation Blessing (USA) sowie hoffnungszeichen e. V.. Vielen Dank für die gute Kooperation.

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