humedica-Schlagzeilen

März 2011

von Daria Napieraj, Sven Ramones, 25.03.2011

+++ Mit dem Fahrrad um die Welt +++ Sonderkonto für Japan-Spenden +++ TV- Beiträge: Arbeit im Gefängnis und Versorgungshilfe für Quechua-Indianer +++

Mit dem Fahrrad um die Welt

Mit dem Fahrrad einmal um die Welt fahren- das ist das ehrgeizige Ziel von Heinz Allgaier. 58000 Kilometer möchte er in einer Zeitspanne von etwa 2 Jahren zurücklegen. Für jeden Kilometer den er fährt, soll ein Euro gesammelt werden. Dieses Geld wird an das südafrikanische Projekt „Sibongile- day and night care center“ gespendet

Das nahe bei Kapstadt gelegene Partnerprojekt von humedica betreut Kinder mit zerebraler Kinderlähmung und anderen schweren Behinderungen. Die Pflegezentren sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet.

Sibongile beschäftigt mittlerweile zwölf Frauen aus dem Township, die allesamt ein großes Herz für die Kinder haben. Foto: humedica

„Behinderte Kinder und ihre Familien werden in vielen Ländern - und so auch in Südafrika - geächtet. Es besteht die Meinung, dass ihre Behinderung ein Zeichen dafür sei, das sie verflucht sind. Und es besteht die Angst, dass dieser Fluch auf alle Personen, die mit behinderten Kindern/Menschen zu tun haben, "überspringt". Deshalb setzen Familien ihre behinderten Kinder aus oder verstecken sie im Haus, um der Ächtung der anderen zu entgehen“, erläutert Heinz Allgeier.

Um diesen Kindern helfen zu können, unterstützt er Sibongile. Dort erhalten sie liebevolle Pflege und werden körperlich, emotional und geistig gefördert.

Mit der "Tour seines Lebens" , wie Heinz Allgaier sie nennt, wird er zu einem besseren und glücklicheren Leben für viele Kinder in Sibongile beitragen.

Beginnen wird die Radtour voraussichtlich am 02.05.2011 in Nesselwang im Allgäu. Mehr Informationen zur Weltumradlung und zu Sibongile finden Sie in den nachstehenden Links.

Weltumradlung:
http://www.worldbiketrip.de/

Sibongile:
http://www.sibongile.org/de/
http://www.youtube.com/watch?v=ZJDcq9Xkc5A

Sonderkonto für Japanspenden

Um die Arbeit von humedica in Japan zu unterstützen, hat die VR-Bank Memmingen ein Sonderkonto eingerichtet. Die Volksbank möchte somit einen Beitrag zur Katastrophenhilfe leisten und wirbt bei ihren Kunden um Unterstützung für die Arbeit von humedica.

Das Geld, welches auf dieses Konto überwiesen wird, fließt in laufende und zukünftige Hilfsaktionen, die humedica gemeinsam mit seinen Partnern in Japan leistet.

humedica bedankt sich herzlich bei der VR-Bank Memmingen und bei allen Spendern und Förderern für ihre Unterstützung.

Weitere Informationen zum Spendenkonto finden sie unter dem folgenden Link.

http://www.vr-memmingen.de/privatkunden0/magazin/spende.html

TV- Beiträge: Arbeit im Gefängnis und Versorgungshilfe für Quechua-Indianer

Liegt der Fokus der Arbeit von humedica gemeinhin auf schneller medizinischer Hilfe im Not- und Katastrophenfall, so sind die Bereiche, in denen humedica außerdem tätig wird tatsächlich noch wesentlich breiter gefächert.

Einer dieser Arbeitszweige ist die Zusammenarbeit mit der befreundeten Organisation Prison Fellowship International (PFI). Zahlreiche humedica-Ärzte, sowie medizinisches Personal und Seelsorger reisten im Rahmen dieses Programms bereits in Gefängnisse der Dritten Welt, um kranken Häftlingen dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen, die sie auf anderem Wege nicht erhalten können.

Das humedica-Team mit Dr. Christine Siebald im Einsatz in Simbabwe. Foto: humedica

Eine der Helferinnen ist die deutsche Ärztin Dr. Christine Siebald, die schon mehrfach - zuletzt in Simbabwe - mit humedica in Gefängniseinsätzen war. In einem sehenswerten Interview mit dem Evangeliums Rundfunk ERF berichtet sie von den Erfahrungen, Eindrücken und Hintergründen zu ihrem Engagement für sozial Vergessene in Gefängnissen der Dritten Welt.

Auch im Bereich der Versorgungshilfe leistet humedica darüber hinaus seit den frühsten Anfängen regelmäßig Unterstützung. Einer der Empfänger dieses wichtigen Arbeitszweigs ist das „Suyana Diospi Hospital“ in Peru, das von humedica seit mehreren Jahren Medikamentenlieferungen erhält.

Im September 2007 von dem deutschen Artzehepaar Dr. Martina und Dr. Klaus-Dieter John gegründet, stellt es medizinische Versorgung und Aufklärung für die benachteiligte Gruppe der Quechua-Indianer im peruanischen Bergland zur Verfügung

Dr. Klaus-Dieter John war ebenfalls zu Gast beim Evangeliums Rundfunk um von der Arbeit des Suyana Diospi Hospitals in Peru zu erzählen. Die Aufzeichnung dieser Sendung finden sie hier.

Interview mit Christine Siebald

Interview mit Dr. Klaus-Dieter John

Link Prison Fellowship International (PFI)

Hospital Suyana Piospi

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