humedica-Schlagzeilen

20.05.2011

von Ruth Bücker, Sven Ramones, 20.05.2011

+++Spezielle Gegebenheiten bedürfen spezieller Hilfe+++Weltumradlung: „Das Schwarze Meer ruft“+++Vorankündigung: Benefizkonzert für humedica-Projekte+++Hygiene-Packs gegen Krankheitserreger+++

Spezielle Gegebenheiten bedürfen spezieller Hilfe

Die Gegebenheiten in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince und insbesondere in dem unwegsamen Gelände außerhalb der Städte bergen bereits für Fußgänger viele Herausforderungen. Die Steigungen sind extrem steil, manche Straßen bestehen mehr aus Schlaglöchern als aus geebneten Strecken und außerhalb der Städte existieren hauptsächlich Trampelpfad ähnliche Wege.

Besonders konstruierte und auf die Gegebenheiten des Geländes angepasste Rollstühle erleichtern den Nutzern ihren Alltag. Foto: privat

Die Anstrengungen, welche Fußgänger bei diesen Gegebenheiten aufbringen müssen, sind allerdings nichts im Vergleich zu den Strapazen der Menschen, die seit dem Erdbeben im Januar 2010 auf die Nutzung von Rollstühlen angewiesen sind. Mit gewöhnlichen Rollstühlen ist das hügelige Terrain in Haiti - wenn überhaupt - nur schwer zu bewältigen.

Um zumindest 180 Rollstuhlnutzern die Fortbewegung zu erleichtern, sendete humedica gemeinsam mit der Association of Protestant Churches of Turkey ebenso viele so genannte Roughrider-Rollstühle nach Haiti. Während die Association of Protestant Churches of Turkey die Rollstühle spendete, zahlte und organisierte humedica den Transport.

Wir freuen uns sehr über die gelungene Zusammenarbeit und dass durch diese massiveren und für unwegsames Gelände besonders geeigneten Rollstühle den ohnehin schwer getroffenen Erdbebenopfern Haitis eine Erleichterung ihres Alltags ermöglicht werden konnte.

Weltumradlung: „Das Schwarze Meer ruft“

Von Deutschland über Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien schließlich nach Bulgarien: diese Strecke hat Weltumradler Heinz Allgaier seit seinem Start am 02. Mai dieses Jahres bereits zurückgelegt.

In der vergangenen Woche trat Heinz so kräftig in die Pedale, dass er sein selbst gestecktes Ziel von 600 Kilometern pro Woche damit unlängst erreichte. „Ich habe diese Woche 708 Kilometer und somit einen Tag hereingeradelt, den ich am Schwarzen Meer verbraten werde“, schreibt er auf seiner Homepage.

708 Kilometer mehr, die er für einen guten Zweck gefahren ist. Spenden, die entsprechend der gefahrenen Kilometer in den nächsten zwei Jahren eingehen sollen, lässt Heinz dem humedica-Partnerprojekt Sibongile Day & Night Care Centre zukommen. Bitte unterstützen Sie Heinz und somit die betreuten Kinder in Südafrika mit Ihrer Spende.

Vorankündigung: Benefizkonzert für humedica-Projekte

Quirin Kapfhammer ist erst zehn Jahre alt, doch sein Einsatz für Menschen in Not ist bemerkenswert. Mit der Unterstützung seiner Mutter, von Freunden und Verwandten lädt Quirin zu einem Großaufgebot an Musikern und Musikgruppen von Rang und Namen ein.

Die Künstler aus der Welt der Volksmusik werden im Herbst dieses Jahres ein Benefizkonzert zugunsten der Hilfsprojekte von humedica geben.

Unter dem Motto „A Herzerl für Kinder“ erwartet das gefeierte Volksmusiktrio Zillertal Pur als Hauptattraktion die Gäste zu einem Abend zünftiger Musik. Unterstützt werden sie musikalisch von einem erlesenen Kreis namhafter Künstler aus dem Bereich der Volksmusik.

Mit dabei sind Gitta und Hubert Klausner, Die Hoglbuachan Sasdndengla, und Quirin Kapfhammer selbst, der als Gstanzl Quirin sein Können unter Beweis stellen wird.

Quirin möchte mit seiner Idee einen Beitrag leisten zu der Arbeit von humedica in den Hilfsprojekten in Haiti und Brasilien. Besonders am Herzen liegen ihm dabei die bedürftigen Kinder, die nach dem Erdbeben in Haiti und den Erdrutschen in Brasilien weiterhin auf Unterstützung angewiesen sind.

Das Konzert wird am 22. Oktober 2011 ab 17.00 Uhr stattfinden. Veranstaltungsort ist das Gasthaus Betz in Oberglaim bei Landshut. Der Kartenvorverkauf ist bereits angelaufen. Eintrittskarten sind erhältlich bei der Landshuter Zeitung (Telefon: 0871-850110), sowie beim Kaufhaus Sporer in Wörth.

Hygiene-Packs gegen Krankheitserreger

Hygiene und Sauberkeit tragen entscheidend dazu bei, Krankheiten, die über Bakterien und Viren verursacht werden, vorzubeugen. Insbesondere für Personal und Betreute in Krankenhäusern, Kinderheimen und anderen Pflegeeinrichtungen, ist es unabdingbar, in erhöhtem Maße auf hygienische Reinlichkeit zu achten, da sich Keime und Krankheitserreger hier besonders leicht verbreiten.

humedica freut sich daher umso mehr über eine Sachspende von 5.000 sogenannter „Hygiene-Packs“ durch den Desinfektionsmittelhersteller Sagrotan, die an Einrichtungen in humedica-Projektländern verteilt werden können.

Die Hygienesets im Gesamtwert von 50.000 Euro beinhalten jeweils einen Pumpspender mit Arztseife, eine Flasche Handhygiene Gel, sowie antibakterielle Reinigungstücher. Als Empfänger der Hygiene-Packs sind unter anderem Pflegeeinrichtungen in der Ukraine, Albanien und in Rumänien vorgesehen, die von humedica unterstützt werden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei Sagrotan für die großzügige Spende, mit deren Hilfe die Empfänger die Möglichkeit erhalten, Krankheiten durch verbesserte Hygiene vorzubeugen.

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