humedica-Hilfe in Japan: Hilfsgüterverteilung in Vorbereitung - Beteiligung an Wiederaufbau

von SRI, 17.03.2011

"Der Abzug des humedica-Ersteinsatzteams bedeutet eine kurzfristige Unterbrechung, jedoch keinesfalls das Ende unserer Hilfsmaßnahmen", betont Geschäftsführer Wolfgang Groß ausdrücklich. Momentan läuft die Verteilung von Hilfsgütern über Netzwerke des lokalen Partners „Liebenzeller Mission“ auf Hochtouren. Über die Beteiligung humedica's an Projekten im Bereich Wiederaufbau wurden bereits erste Gespräche geführt.

Die Rückkehr des Ersteinsatzteams aus Japan (Foto: Flughafen Narita, Tokio) bedeutet kein Ende der Hilfsmaßnahmen von humedica im Land. Wir möchten den zahllosen Menschen in Not weiterhin zur Seite stehen. Foto: humedica.org/Ruth Bücker

Es war eine richtige Entscheidung, die Helfer aus Japan abzuziehen. Innerhalb vieler Reaktionen von Freunden und Förderern überwiegt deutlich das Verständnis. Auch das Team selbst hat diesen Schritt von Anfang an befürwortet, auch wenn sie emotional schwieriger zu akzeptieren war. Der Wille zur Hilfe war bei den Helfern da und wäre ohne radiaktive Bedrohung ohne Zweifel erfolgt.

humedica bereitet sich unterdessen auf die Verteilung von Hilfsgütern über die Netzwerke des lokalen Partners „Liebenzeller Mission“ vor. Die Organisation ist bereits seit 85 Jahren in Japan tätig und arbeitet dort auch diakonisch.

Die größte Herausforderung bei der Umsetzung dieser Form der Hilfe stellt derzeit die immens schwierige Infrastruktur im Land dar. Das durch Erdbeben und Tsunami großflächig zerstörte Katastrophengebiet im Nordosten Japans ist sehr schwer zu erreichen, Gefahr durch radiaktive Strahlung und deren Umfang noch immer unklar.

Bereits besprochen mit den verantwortlichen Mitarbeitern der „Liebenzeller Mission“ ist auch die mögliche Unterstützung von Maßnahmen im Bereich der Wiederaufbauhilfe, sofern entsprechende, zweckgebundene Spenden eingehen. Auch hier verfügt humedica über große Erfahrung und einige, auch in jüngster Vergangenheit erfolgreich umgesetzte Projekte. Beispielhaft sei der Bau von 750 erdbebensicheren Häusern nach den Überschwemmungen in Pakistan genannt oder auch der Neuaufbau zweier Schulen und eines Kinderheims in Haiti; beide Projekte laufen derzeit noch.

Wir möchten unseren Spenderinnen und Spendern versichern, dass jede Unterstützung direkt den Hilfsmaßnahmen in Japan zugute kommt. Selbstverständlich werden wir sie über die weitere Entwicklung auf allen verfügbaren Kanälen auf dem Laufenden halten. Gerne beantworten wir Ihre Fragen rund um den Einsatz. Bitte nutzen Sie für eine mögliche Kontaktaufnahme die Ihnen bekannten Daten.

Bitte unterstützen Sie unser Engagement in Japan mit Hilfe einer gezielten Spende auf folgendes Konto:

      humedica e. V.
      Stichwort "Erdbeben Tsunami Japan"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Oder auf ebenfalls sicherem Weg hier: Spende

Sicher, schnell und direkt ist auch die sms-Spendemöglichkeit: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 81190. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 Euro direkt in die humedica-Katastrophenhilfe.

Unser Engagement in Japan erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin (Tübingen) und wird unterstützt von Operation Blessing (USA) sowie hoffnungszeichen e. V.. Vielen Dank für die gute Kooperation.

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×