Nicht nur bei Bränden zur Stelle

von Ruth Bücker, 01.09.2011

Feuerwehren retten, löschen, bergen und schützen - und halfen aktuell mit einer groß angelegten Spendenaktion Hunger leidenden Kindern, Frauen und Männern am Horn von Afrika.

Von lins nach rechts: Wolfgang Zwinger (Kaufbeuren), Markus Barnsteiner (Landkreis Ostallgäu), Konrad Ott (Marktoberdorf), Hans-Jürgen Ringler (Landkreis Ostallgäu) und Marktoberdorfs Bürgermeister Werner Himmer. Foto: humedica/Ruth Bücker

Feuerwehrkommandant Konrad Ott forderte Mitte August 2011 mit einem Schreiben an 262 Feuerwehren von Lindau bis Buchloe seine Kameraden dazu auf, gezielt für die vielfältige Katastrophenhilfe von humedica in Ostafrika zu spenden.

Dadaab, der Name einer Region im ostafrikanischen Kenia, in der hunderttausende Menschen Hunger leiden und in dem größten Flüchtlingslager der Welt untergekommen sind. Ein Name und Ort, der von uns weit entfernt ist. Zumindest was die Distanz in Kilometern angeht“, beginnt das Schreiben des engagierten Feuerwehrmanns.

Ich denke dass wir nicht nur für die Freiwillige Feuerwehr Marktoberdorf sprechen, wenn wir sagen, dass die Anzahl der Kilometer bis ans Horn von Afrika hingegen nichts darüber aussagt, wie nah einem doch das Leid der hungernden Menschen geht. Wir sind davon überzeugt, auch von weit weg helfen und etwas erreichen zu können.“

Mit seinem Aufruf erzielte Herr Ott in der Tat ein großartiges Ergebnis aufgrund eines umfangreichen Engagements: Die engagierten Helfer der Freiwilligen Feuerwehren baten auf Wochenmärkten um Spenden, postierten sich vor Einzelhandelsgeschäften und baten auch dort die Menschen um Hilfe. Um Hilfe in Form von Spenden, die an humedica weitergegeben werden sollten.

Lasst uns durch diese Aktion unseren Grundgedanken des Helfens gemeinsam zum Ausdruck bringen. Wir retten Menschen in Deutschland, lasst uns auch am Horn von Afrika etwas tun.“, endete Ott in seinem Schreiben. Erreicht wurde dieses Ziel auf jeden Fall.

Am vergangenen Sonntag, 28. August 2011, endete der Spendenaufruf der Feuerwehren mit einem beeindruckendem Ergebnis: Nachdem in letzter Minute eine Frau die Feuerwache in Marktoberdorf betrat und 300 Euro spendete, betrug der Endbetrag 14.020 Euro.

Sowohl Inhaber regionaler Firmen wie Franz Josef Fendt, der eine private Spende in Höhe von 2.500 Euro abgab, als auch zahlreiche Privatpersonen, die etwas für die Bevölkerung am Horn von Afrika tun wollten, erreichten gemeinsam diesen Betrag.

Bereits nach dem verheerenden Tsunami im Jahr 2004 motivierte und organisierte Konrad Ott eine ähnliche Spendenaktion. Für die abermalige großzügige Unterstützung möchten wir uns von Herzen bedanken, sowohl bei Initiator Konrad Ott und den Helfern der Feuerwehren, als selbstverständlich auch bei allen Spendern.

"Wir retten Menschen in Deutschland, lasst uns auch am Horn von Afrika etwas tun.“ Vielen Dank! Foto: humedica/Ruth Bücker

Wenn auch Sie uns unterstützen möchten, tun Sie dies bitte mit einer Spende über unser Online-Formular oder mit einer Überweisung auf untenstehendes Konto:

      humedica e.V.
      Stichwort „Hungerhilfe Afrika
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Sie können unkompliziert, schnell und sicher auch mit dem Senden einer sms zu den Hilfsmaßnahmen beitragen: Stichwort DOC an die 8 11 90 senden und von den abgebuchten 5 Euro fließen 4,83 Euro unmittelbar in die humedica-Katastrophenhilfe.

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×