Die Katastrophe nach der Katastrophe

von Klaus Ruhrmann/RBU, 27.01.2011

Nach dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar vergangenen Jahres in Haiti war der Fachkrankenpfleger Klaus Ruhrmann insgesamt dreizehn Wochen für humedica im „Krankenhaus der Hoffnung“ in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince tätig, um den Verletzten und traumatisierten Menschen zu helfen und sie medizinisch zu versorgen.

Mit Erfolg konnten durch Klaus Ruhrmann sowohl wissbegierige und interessierte lokale Krankenschwestern als auch Schülerinnen in Hygienefragen und Wundversorgung ausgebildet werden. „Ich konnte im Oktober zufrieden und mit der Gewissheit, dass alle Patienten optimal versorgt sind, die Heimreise nach Deutschland antreten“, so der aus Nordrhein-Westfalen stammende Krankenpfleger.

Vielen Dank, lieber Klaus, für Deinen unermüdlichen Einsatz bei der Bekämpfung der Cholera. Foto: humedica

„Dann kam die erschreckende Meldung: Choleraausbruch in Haiti. Eine weitere Herausforderung für humedica, den Not leidenden Menschen zu helfen. Die Entscheidung, für weitere vier Wochen von Mitte Dezember bis Mitte Januar nach Haiti zu fliegen, keine Strapazen und Herausforderungen zu scheuen, fiel im Einklang mit meiner Frau schnell.

Das humedica-Team um und mit Irmgard Harms hatte vor meiner Ankunft bereits optimale Arbeitsbedingungen geschaffen, um die hilfsbedürftigen Menschen medizinisch zu versorgen. Ausreichend mit Medikamenten und Hilfsmitteln versorgt, konnten wir neben der Cholera auch weitere Krankheitsbilder behandeln und sogar Geburten begleiten, sowie Mutter und Kind mit einer Erstausstattung versorgen.

Noch bis Ende Januar ist die Versorgung der Patienten in dem Choleragebiet auf jeden Fall gesichert, und ich hoffe, bis dahin auch diese lebensbedrohende Infektionskrankheit besiegt. In dem von humedica medizinisch betreuten Bezirk leben die Menschen von Landwirtschaft, Reis, Zwiebeln und anderen Feldfrüchten.

Die Menschen sind freundlich und humedica hat eine große Akzeptanz in der Bevölkerung. Ich durfte Teil sein von der Hilfe in dem schwer getroffenen Land, Teil eines tollen Teams. Ich möchte daher dem Team im Projekt meinen Dank aussprechen, insbesondere der Landes-Koordinatorin Caroline.

Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin bei unseren Bemühungen um gelebte Nächstenliebe. Vielen Dank!

Ihr Klaus Ruhrmann"

Aufgrund wieder ansteigender Fälle an Choleraerkrankten wird humedica den Einsatz von medizinischen Teams länger betreiben als bis zu dem geplanten Zeitpunkt von Ende Januar.

Bitte helfen Sie uns bei unseren Hilfsmaßnahmen in Drouin. Vielen Dank!
      humedica e.V.
      Stichwort „Cholera Haiti
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Bitte spenden Sie auch online oder unterstützen Sie uns und somit die Menschen in Haiti durch das Senden einer sms: Stichwort DOC an die 8 11 90 versenden und von den abgebuchten 5 Euro kommen 4,83 Euro unmittelbar der humedica-Projektarbeit zu Gute.

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