humedica-Fotoausstellung in Kürze in Kempten

von Steffen Richter, Ruth Bücker, 03.05.2011

Nachdem die Fotowanderausstellung „Hoffnung im zerstörten Paradies - Haiti nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010“ an ihrem ersten Ausstellungsort Kaufbeuren auf große Resonanz stieß, freuen wir uns, die zweite Ausstellung in Kürze in Kempten eröffnen zu dürfen. Am 20. Mai 2011 startet sie mit Bildern des renommierten Nachrichtenfotografen Thomas Grabka und wird in Kooperation mit den lokalen LIONS- und anderen Service-Clubs im Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie gezeigt.

Der Fotograf Thomas Grabka (mit Oberbürgermeister Bosse re.) ließ es sich nicht nehmen, bei der Erstausstellung in Kaufbeuren anwesend zu sein. Auch zur Vernissage in Kempten wird er anreisen. Foto: humedica/Daria Napieraj

Die Fotowanderausstellung zeigt eindrucksvolle Bilder aus einem Leben nach der gewaltigen Erdbebenkatastrophe in Haiti. Ein Leben voller harter Realitäten in einem Land, dessen Alltag dennoch in vielen Momenten Platz lässt für Hoffnung, Aufbruch und Zukunft.

Der verantwortliche Künstler gehört zu den renommiertesten Nachrichtenfotografen Deutschlands. Thomas Grabka ist ein stiller, jederzeit empathischer Beobachter, der es wie kaum ein Zweiter versteht, Menschen in Krisensituationen ein Gesicht zu geben.

Die Reputation des Berliners ist beeindruckend: nahezu alle wichtigen deutschen Printtitel, darunter Der Spiegel, Stern, Focus, Die Zeit oder Die Süddeutsche, tauchen in seiner Referenzliste auf.

Der Spiegel, für deren Redaktion er jeweils mehrere Monate in Afghanistan und dem Irak fotografierte, widmete ihm gar eine komplette Reportage. Auch international hat sich Thomas Grabka mit seinen intensiven Fotografien einen Namen machen können; beispielhaft seien Publikationen im Time Magazine (Coverfoto) oder El Mundo genannt.

Wir laden Sie, liebe Freunde und Förderer, herzlich ein zu der Auftaktveranstaltung dieser beeindruckenden Fotoausstellung. Am Freitag, den 20. Mai 2011, findet eine offene Vernissage statt, bei der neben hochkarätigen Vertretern der Stadt auch der Fotograf Thomas Grabka und humedica-Einsatzkräfte aus Haiti anwesend sein werden.

Die Ausstellungseröffnung findet um 19.30 Uhr mit einer Einführung unter dem Thema „Sinn und Unsinn internationaler Entwicklungs- und Katastrophenhilfe am Beispiel Haitis“ statt. Dabei wird es auch um die kritischen Fragen insbesondere bezüglich der Umsetzung der Hilfsmaßnahmen gehen, die rund um den Jahrestag des Bebens im Januar intensiv medial angesprochen wurden.

Auf seinen Fotografien bildet Grabka die Realität in Haiti ab, wie sie sich ihm nach dem Erdbeben des vergangenen Jahres zeigte. Foto: Thomas Grabka/grabka-fotografie.de

Ab 20.30 Uhr wird die Bilderschau dann offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben und bis zum 14. Juni 2011 im Wilhelm-Löhe-Haus zu besichtigen sein. Der Eintritt zur Einführungsrunde, zur Vernissage und zur Ausstellung ist frei.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren und Ihnen einen Einblick zu geben in die Härten der alltäglichen Realität in Haiti, aber auch in deren Freuden und Hoffnung.

Ort:
Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie
Freudental 9 in 87435 Kempten

Vernissage:
20.05.2011

Zeitraum:
20.05. - 14.06.2011

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr

Führungen:
Einzeltermine (Schulklassen, Gruppen, etc.) grundsätzlich möglich. Bitte wenden Sie sich an Steffen Richter, s.richter@humedica.org, 08341-966 148 45.
Eintritt frei

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