humedica-Koordinator im Katastrophengebiet

von Ruth Bücker, 20.12.2011

Mehr als zwei Monate nach den verheerenden Wirbelstürmen Nesat und Nalgae, die über die philippinische Hauptinsel Luzon zogen und Zerstörung und Chaos hinterließen, traf nun der Taifun Washi die Philippinen. Die südlich von Luzon gelegene Insel Mindanao wurde von Sturmwinden und Regenfällen heimgesucht, die nach neuesten Angaben der Vereinten Nationen 960 Menschen das Leben kostete.

In den am stärksten betroffenen Städten Cagayan de Oro und Iligan, beide im Nordwesten der Insel Mindanao gelegen, mussten zehntausende Menschen in Notunterkünften unterkommen, nachdem Überschwemmungen und Schlammlawinen Verwüstung und Zerstörung angerichtet hatten. Foto: humedica/Peter Pilz

340.000 Kinder, Frauen und Männer sind ebendiesen Schätzungen zufolge von den Auswirkungen des Taifuns betroffen. Mehr als 50.000 mussten in Evakuierungs- und Notunterkünften unterkommen, da ihre Häuser zerstört wurden oder von den, das gesamte Wochenende anhaltenden, Regenfällen bedroht wurden.

Niederschläge, deren Menge dem durchschnittlichen Wert eines gesamten Monats entsprach, prasselten innerhalb von nur zwölf Stunden auf Mindanao nieder. Zahlreiche Städte wurden von Flüssen, die über die Ufer getreten waren, überschwemmt. Zerstörte Häuser, mitgerissene Gegenstände und anderes Treibgut wurden für die Menschen, die sich auf ihren Dächern zu retten versuchten, zur Lebensgefahr.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Operation Blessing Philippinen, mit denen humedica-Teams bereits Opfer der ersten beiden Wirbelstürme behandelten, ist Koordinator Peter Pilz nach Mindanao gereist, um den Bedarf zu klären und weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten.

In der Stadt Cagayan de Oro seien tausende Menschen in Evakuierungszentren auf internationale Hilfe angewiesen. Neben einem zunächst dringend benötigten Zugang zu Trinkwasser und Lebensmitteln, brauchen die Opfer des Taifuns darüber hinaus Unterstützung bei dem Wiederaufbau und der Einrichtung ihrer Häuser und medizinische Versorgung.

Noch vor Weihnachten wird humedica ein weiteres Ärzteteam auf die Philippinen entsenden, welches zum aktuellen Zeitpunkt zusammengestellt wird. Medizinisches Equipment und Medikamente stehen in Form des sogenannten MediKits, einem medizinischem Set zur Behandlung der ersten 3000 Patienten, bereit.

Bitte lassen Sie uns in der Betrieblichkeit der Vorweihnachtszeit nicht in Vergessenheit geraten, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist. Leben Sie mit uns Nächstenliebe. Vielen Dank!

      humedica e. V.
      Stichwort „Fluthilfe Philippinen
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

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