humedica entsendet vierköpfiges Ärzteteam auf die Philippinen - Taifune „Nesat“ und „Nalgae“ verursachten massive Zerstörungen - 58 bestätigte Todesopfer - zahlreiche Verletzte und Obdachlose

von Steffen Richter, 04.10.2011

Die philippinische Hauptinsel Luzon wurde von zwei schweren Taifunen getroffen. Foto: REUTERS/Cheryl Ravelo

Rund 20 schwere Unwetter treffen die Philippinen jährlich, die Taifune „Nesat“ und „Nalgae“ aber, die vor wenigen Tagen innerhalb kürzester Zeit über die Hauptinsel Luzon hinweg zogen, sind nicht zu den gewöhnlichen Unwettern zu zählen. Sie brachten massive Überschwemmungen und gewaltige Zerstörungen mit sich.

Die Behörden bestätigten bisher 58 Todesfälle, es werden jedoch noch immer Menschen vermisst. Die Zahl der Obdachlosen wird von offiziellen Stellen mit 360.000 angegeben. Am heutigen Dienstagabend macht sich ein vierköpfiges medizinisches Einsatzteam von humedica auf den Weg ins Katastrophengebiet, um helfend einzugreifen.

Die gewaltigen Taifune sind seit dem Wochenende an den Philippinen vorbei gezogen, ihre schrecklichen Spuren sind jedoch überall sichtbar. Auch wenn die philippinische Bevölkerung an Stürme gewohnt ist und entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden, hatten die Menschen der Gewalt dieser Unwetter kaum etwas entgegen zu setzen. Luzon, die Hauptinsel des Landes, wurde schwer getroffen, verzweifelt kämpfen die Behörden gegen die Folgen.

„Wir haben uns entschlossen, ein Ärzteteam auf den Weg zu bringen“, sagte humedica-Geschäftsführer am Dienstagmittag. „Die vier erfahrenen Einsatzkräfte werden bereits am heutigen Abend von München aus nach Manila fliegen.“

Die Folgen der Unwetter sind verheerend: Es gab massive Zerstörungen, bisher 58 Tote, rund 360.000 Menschen ihr Obdach. Foto: REUTERS/Cheryl Ravelo

Neben Koordinator Dieter Schmidt (Nesselwang) und seiner Frau, Krankenschwester Nancy Schmidt wird dies auch die äußerst erfahrene Katastrophenhelferin Dr. Irmgard Harms (Hindelang) sein. Ergänzt wird das Team von Dr. Philipp Fischer aus Bonn.

Im Einsatzgebiet wird dieses Team die bestehende Infrastruktur des langjährigen Partners Operation Blessing nutzen können, mit dem humedica in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammenarbeiten konnte.

„Auch wenn die Taifune vorbei gezogen sind rechne ich aufgrund des Monsun leider nicht mit einer nachhaltigen Entspannung der Situation“, prognostizierte Wolfgang Groß kurz vor Abreise der Helfer. „Es ist wichtig, dass wir jetzt eingreifen und den Menschen zur Seite stehen.“

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland freundlich um eine gezielte Unterstützung dieser Katastrophenhilfe in Form einer Spende auf das Konto:

      humedica e. V.
      Stichwort „Taifune Philippinen"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Sicher, schnell und einfach ist auch die Möglichkeit der Unterstützung durch das Senden einer sms: Textmitteilung mit Stichwort DOC an die 8 11 90. Von den damit gespendeten 5,- Euro fließen 4,83 Euro direkt in die humedica-Katastrophenhilfe.

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