Wetzlar hilft: Bewegender Abend mit vielen Spenden

von SRI, 01.02.2010

Dieser Samstagabend im Januar 2010 wird vielen der Besuchern in der Wetzlarer Kreuzkirche in Erinnerung bleiben: Das humedica-Forum Hessen hatte unter Federführung von Vorstandsmitglied Georg Müller einen bewegenden Benefizabend für die Erdbebenhilfe von humedica in Haiti organisiert.

"Es ist ein Geschenk Gottes helfen zu dürfen", sagte Dr. Ulrich Seemann (rechts) im Gespräch mit Georg Müller. Foto: humedica

Knapp drei Stunden dauerte das Programm und die rund 200 Besucher harrten keinesfalls nur aus, sie waren tief bewegt, von dem was sie da gesehen und gehört hatten.

„Wenn du weinst, weil deine Sonne erloschen ist, darf das nicht dazu führen, dass dich deine Tränen daran hindern, die Sterne zu erblicken.“

Von Beginn an traf Dr. Andreas Jahn, eloquenter Moderator eines kurzweiligen Programms, humedica-Repräsentant in Berlin und engagiert bei der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung, den richtigen Ton. Neben vielen Zitaten aus der Bibel stand auch sein zitiertes mexikanisches Sprichwort über diesem besonderen Abend in der Wetzlarer Kreuzkirche.

Pfarrer Jörg Süß, Hausherr im mittelhessischen Gotteshaus, begrüßte die Besucher herzlich und zeigte sich begeistert, „auch auf diesem Wege einen Beitrag zur Hilfe für die Menschen in Haiti leisten zu können“.

Nicht minder engagiert artikulierten die hochrangigen politischen Gäste ihre Unterstützung der Haitihilfe: „Wenn Georg Müller anruft, komme ich“, sagte Bundestagsmitglied Sybille Pfeiffer zu Beginn ihres bemerkenswerten Grußwortes. „Als Politikerin mit einem Fokus auf Entwicklungszusammenarbeit wird man häufig mit Leid von Menschen konfrontiert, aber ich denke, dass die Situation in Haiti unser Vorstellungsvermögen übersteigt."

Elegischer Auftritt vor bewegtem Auditorium: Petra Borel und ihr Ensemble aus der Hauptstadt. Foto: humedica

Der Schirmherr des, trotz kurzer Vorbereitungsphase, sehr gut organisierten Abends, Wetzlars Oberbürgermeister Wolfram Dette, appellierte an die Besucher. „Jetzt gilt es, Solidarität zu zeigen und ich bin froh, dass wir mit humedica eine Organisation gefunden haben, die unsere Hilfe sehr gut umsetzt.“

Gebannt lauschte das Auditorium den Ausführungen zweier alter Kempen, die wenige Tage zuvor erst aus Haiti zurück gekehrt waren, dort großes Leid gesehen-, und gleichzeitig bis an den Rand ihrer physischen und psychischen Leistungsfähigkeit geholfen hatten: Dr. Ulrich Seemann und Prof. Dr. Dr. Bernd Domres hatten viel zu erzählen und traurige Bilder zu zeigen.

Es ist eine schöne Erkenntnis, dass die künstlerischen Beiträge diesem Abend einen würdigen Rahmen gaben. Ob der Kinderchor der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Dahlheim, der Singkreis der Kreuzkirche, Clown und Zauberer Stefan Lepp (gleichzeitig auch erfahrene humedica-Einsatzkraft) oder die grandiosen Darbietungen von Petra Borel & Ensemble (Berlin/Füssen): alle Beteiligten trafen die Befindlichkeit der Besucher, die besondere Atmosphäre in der Kreuzkirche.

Unser besonderer Dank gilt allen Besuchern für die freundliche Unterstützung unserer Bemühungen in Haiti. Stellvertretend sei Herr Jürgen Werth, Direktor des in Wetzlar beheimateten Evangeliumsrundfunks (ERF), für die Übergabe einer Spende in Höhe von 20.000 Euro genannt. Das Geld wurde in verschiedenen ERF-Sendungen zusammengetragen.

Von Herzen bedanken möchten wir uns auch bei Herrn Oberbürgermeister Wolfram Dette, Pfarrer Jörg Süß, der Jungschargruppe des CVJM Waldsolms und vielen weiteren Freunden und Förderern unserer Arbeit.

Vielen Dank auch an Georg Müller und unsere treuen Freunde vom humedica-Forum Hessen für ihre großartige Organisation. Möge Gott Geber und Gaben reich segnen.

Jürgen Werth (mitte), Direktor der Evangeliumsrundfunks, übergab einen Scheck über 20.000 Euro an humedica-Vorstandsmitglied Georg Müller (links). Das Geld war in verschiedenen Sendungen des christlichen Medienhauses gesammelt worden. Foto: humedica

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