Ob Gala oder im privaten Kreis – Spender zeigen großes Herz

von Ruth Bücker, 22.12.2010

Denkt man an die Ereignisse des bald endenden Jahres 2010 zurück, werden die Gedanken wohl leider zunächst um den Januar kreisen. Gerade zwei Wochen war das Jahr alt, als Haiti von einem verheerenden Erdbeben erschüttert wurde, welches zahlreiche Menschenleben forderte und Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage raubte. Schlimme Naturkatastrophen in Chile, Pakistan und Benin folgten.

Gesprächsgast Prof. Dr. Dr. Bernd Domres (Mitte) gemeinsam mit den humedica-Mitarbeitern Ruth Bücker und Florian Klinner. Foto: humedica

Blickt man zurück auf die Ereignisse des bald endenden Jahres 2010, kommen aber auch unglaublich schöne und ergreifende Momente und Veranstaltungen in Erinnerung. Die Menschen in Deutschland engagierten sich für die Erdbebenopfer in Haiti und Chile. Sie unterstützten Hilfsmaßnahmen nach den schweren Fluten in Pakistan und Benin.

Unsere Spender standen stets an unserer Seite: ob Kuchenverkauf oder Benefizkonzert, Informationsveranstaltung oder eine Ausstellung zu Gunsten der humedica-Projektarbeit: die Spendenbereitschaft unserer Unterstützer war stets überwältigend, und humedica möchte an dieser Stelle einen aus ganzem Herzen kommenden Dank aussprechen.

Vor wenigen Tagen fand in Berlin die alljährliche Spendengala von „Ein Herz für Kinder“ und BILD statt. Als Gesprächspartner war Prof. Dr. Dr. Bernd Domres zu Thomas Gottschalk auf die Couch geladen worden. Sowohl nach den Erdbeben in Haiti und Chile, als auch in Pakistan und Benin war der Tübinger Katastrophenmediziner mit humedica im Einsatz tätig.

Das Ergebnis des Abends war beeindruckend: während der dreistündigen Sendung konnten von Zuschauern vor dem Fernseher und Prominenten und Unternehmern im Studio15,4 Millionen Euro für den guten Zweck eingenommen werden. Bereits vor der Spendengala hatte humedica von „Ein Herz für Kinder“ für die Projekte in Pakistan und Benin 290.000 Euro erhalten.

Aber auch weit entfernt und unabhängig von Spendengalen und Prominenten zeigt sich gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit die Großzügigkeit und der Wunsch danach, in Not geratenen Menschen zu helfen. Um eine beeindruckende Hilfsbereitschaft zu erleben, zeigt sich immer wieder, dass es dazu nicht zwingend einer Gala bedarf, wie beispielsweise Familie Eller aus Kirchheim bewies.

Die Geschäftsleitung des von den Eheleuten Eller und deren Sohn geführten Rettungsdienstes Paramedic-Ambulanz Kirchheim spendeten in der Vorweihnachtszeit 700 Euro für humedica-Projekte. Anstatt an diejenigen Praxen, Seniorenheime oder Kliniken, die in diesem Jahr den Rettungsdienst der Ellers in Anspruch genommen hatten, kleine Weihnachtspräsente zu versenden, entschied sich die Geschäftsleitung zu dieser Spende an humedica.

Einen großen Dank an alle Spender, die uns in diesem Jahr wie Brigitte und Alexander Eller der Paramedic-Ambulanz unterstützt haben. Foto: humedica/Ruth Bücker

Mit dem Wunsch, das Leiden vieler Menschen zu mindern, steht Familie Eller nicht alleine da, wie humedica im gesamten Jahr und insbesondere auch in der Vorweihnachtszeit immer wieder erleben durfte. So veranstaltete beispielsweise Familie Übach aus der Nähe von Wetzlar in ihrer Gemeinde einen Weihnachtsbazar und informierte über humedica-Projekte und nahm Spenden entgegen.

Genannt sei stellvertretend für all diejenigen, die Nächstenliebe in Aktion leben, auch das Jakob Brucker Gymnasium in Kaufbeuren, wo vor wenigen Tagen ein Konzert stattfand, dessen Erlös in Höhe von 500 Euro ebenfalls gespendet wurde.

Danke für Ihr Vertrauen

Dieses Jahr war ein sehr erschütterndes Jahr für all die Opfer von Katastrophen. Es war ein Jahr voller Herausforderungen und Anstrengungen, sowohl für die ehrenamtlichen humedica-Helfer, die in Katastrophengebieten tätig waren, als auch für die Mitarbeiter in der Zentrale, die im Hintergrund die Einsätze organisierten und betreuten.

Und es war ein Jahr voller Großzügigkeit und Vertrauen, welches humedica entgegengebracht wurde. Vielen Dank und stehen Sie bitte auch im kommenden Jahr an unserer Seite, um im Notfall Nächstenliebe in Aktion leben zu können. Ohne Ihre Unterstützung wäre unsere Hilfe nicht möglich.

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