Heute ausschließlich gute Nachrichten

von Judith Kühl, 25.08.2010

Neben vielen Hilfsaufrufen für Pakistan verklingen die negativen Schlagzeilen über die Folgen der Katastrophe seit Wochen nicht. Leider gibt es weiterhin viel Schreckliches, über das wir berichten müssen. Die Situation im riesigen Flutgebiet erfordert breite Unterstützung aus dem Ausland. Trotz vieler negativer Schlagzeilen beschränken wir uns heute ausschließlich auf positive Nachrichten rund um unsere Arbeit.

„Bei mehr als 2500 Patienten keine Cholera und kein Malaria festgestellt“

Gemeinsam mit den nicht abgebildeten Koordinatoren ein tolles Team im Einsatz für Menschen in Not: Dr. Helmuth Meyer, Dr. Ludger Blecher, Herbert Seitz und Sabine B. (v. l.). Foto: humedica/Judith Kühl

Obwohl die Lebensumstände der Flutopfer katastrophal sind, haben sich in unserer Region bisher keine Epidemien ausgebreitet. Auch andere internationale Hilfsorganisation im Umkreis berichten von keinen bestätigen Cholera- oder Malariafällen.

Häufige Krankheitsbilder sind leichter Durchfall, Augenentzündungen und Insektenstiche. Durch unsere Behandlungen und Medikamente kann die Gesundheit unserer Patienten stabilisiert werden und damit die Gefahr, dass schlimmere Krankheiten um sich greifen, verringert werden.

„Sehr gute Zusammenarbeit mit lokalen Behörden“

Unsere Arbeit wäre ohne die großzügige Unterstützung von Behörden und Einheimischen nicht möglich. Als wir unseren Ärzte-Einsatz rund um Charsadda planten, nahm sich der zuständige District Officer sofort Zeit.

Er fuhr mit uns zu den Dörfern, die durch die Flut am meisten betroffen waren. Als wir medizinische Soforthilfe anboten, stellte er uns ein noch erhaltenes Gebäude für unsere Klinik zur Verfügung.

Schon für den nächsten Tag organisierte er Sicherheitspersonal und Dolmetscher, durch die wir reibungslos arbeiten können.

„Dankbarkeit statt Gewalt“

Leider ist es wahr, dass viele Hilfsgüterverteilung gewaltsam verlaufen. Davon hören wir hier auch. Menschen haben Angst, zu wenig oder nichts zu bekommen. Gewalt scheint der einzige Ausweg sicherzugehen, sich und die Familie versorgen zu können.

Wir freuen uns, statt Gewalt Dankbarkeit der Menschen zu erleben. Die Menschen schätzen unsere Hilfe und die Arbeit der westlichen Mediziner. Ein Dorfältester fragte unseren Koordinator: „Warum seid ihr so nett?“ Zuvor hatte er unser Team intensiv bei der Arbeit beobachtet.

Ihre Freundlichkeit hat ihn beeindruckt. Er bedankt sich stellvertretend für sein Dorf bei uns für die medizinische Soforthilfe. Die Bewohner leben
notdürftig auf dem Friedhof, der neben ihren zerstörten Häusern liegt.

Liebe Freunde und Förderer: Diese Nachrichten machen uns Mut. Ebenso Ihre Unterstützung. Bitte lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam den Menschen in Pakistan zur Seite stehen.

Schicken Sie eine sms an die 8 11 90 mit dem Stichwort DOC und unterstützen uns mit 5 Euro, von denen 4,83 Euro in die Projektarbeit fließen. Spenden Sie über unser Onlineformular für die Flutopfer in Pakistan oder wählen die traditionelle Form der Überweisung auf folgendes Konto:
      humedica e.V.
      Stichwort „Fluthilfe Pakistan
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Vielen herzlichen Dank!

Unseren Teams begegnet täglich große Dankbarkeit. Foto: humedica/Judith Kühl

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