ERDBEBEN IN HAITI: Ärzteteams behandeln unermüdlich - hunderte Patienten - schwerste Verletzungen

von SRI, 17.01.2010

Die Nachrichten von den beiden im Einsatz befindlichen humedica-Teams in Port-au-Prince sind traurig: Unermüdlich behandeln die vier Ärzte, eine Krankenschwester und ein Medizinstudent Überlebende mit schwersten Verletzungen. Es fehlt an Personal und vor allem an medizinischem Bedarf. Am Montag sendet humedica weitere Ärzte und 30 Tonnen Hilfsgüter.

Dr. Markus Hohlweck (Bonn) ist einer von vier Ärzten, der mit Unterstützung einer Krankenschwester und einem Medizinstudenten unermüdlich Überlebende behandeln. Screenshot: wdr.de

Die Ärzte Dr. Michael Brinkmann (Bonn), Dr. Britta Merten (Mönchengladbach), Dr. Simeon Janzen (Detmold), Philip Hebel (Bern), Norman Hecker (Tübingen), Dr. Annette Frick (Tübingen), Matthias Rekowski (Dusslingen), Dr. Benjamin Kienast (Hamburg) und Dr. Christian Queitsch (Hamburg), werden am Montag von Düsseldorf aus ins Katastrophengebiet aufbrechen.

Unterstützt werden sie von der Apothekerin Dr. Julia Micklinghoff (Hannover), den beiden Krankenschwestern Stephanie Mühlbauer (Marburg) und Sabine Brehm (Germaringen) sowie dem Rettungsassistenten Tim Frodermann (Gießen) und den den Koordinatoren Florian Hansmann (Wolfsburg), Judith Kühl (Berlin) und Jhonny Lemuar Bernard (Berlin).

Diese starke Mannschaft hat dank der Unterstützung der AIR BERLIN GROUP, die am Montag von Düsseldorf aus einen Airbus A330-200 kostenfrei zur Verfügung stellt, die Möglichkeit, Haiti sehr schnell zu erreichen. Zusätzlich werden in dem Flugzeug 30 Tonnen Hilfsgüter (medizinischer Bedarf, Arzneimittel, Lebensmittel, Zelte, etc.) für die Erdbebenopfer transportiert, darunter fünf Tonnen unseres Kooperationspartners Kindernothilfe e. V. (Duisburg).

Eindrücke von der dramatischen Situation im Katastrophengebiet in und um Port-au-Prince finden sich in einem Beitrag innerhalb der Aktuellen Stunde des WDR, den der Journalist Thomas Görger nach Deutschland übermittelte. Görger begleitet die ersten beiden humedica-Teams seit Beginn ihrer Arbeit in Haiti.

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland auch weiterhin dringend um konkrete Unterstützung für alle geplanten Hilfsmaßnahmen in Form von Spenden auf das folgende Konto:
      humedica e. V.
      Stichwort „Erdbeben Haiti"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

BITTE SPENDEN SIE AUCH HIER ONLINE. Vielen Dank.

Die Hilfsmaßnahmen in Haiti werden in enger Zusammenarbeit mit der Kindernothilfe (Duisburg), World Vision (Friedrichsdorf) und Bild hilft - Ein Herz für Kinder (Hamburg) umgesetzt. Unsere Bemühungen werden darüber hinaus unterstützt von der AIR BERLIN GROUP (Berlin), GAiN Germany e. V. (Gießen), hoffnungszeichen e. V. (Singen) und Apotheker helfen - Hilfswerk der Bayerischen Apotheker (München). Auch an dieser Stelle vielen Dank für jede Form der Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit.

Hinweis für Medienvertreter: Das Einsatzteam in Haiti steht für Telefon- und Live-Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an humedica-Pressesprecher Steffen Richter.

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