Haiti: Über Ausbildung den Weg in eine gute Zukunft gehen

von Klaus Ruhrmann/SRI, 23.09.2010

Mit großem Interesse und Engagement haben elf Schwestern zur Ausbildung an einer Fortbildung zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion und dem thematischen Bereich Wundmanagement im "Krankenhaus der Hoffnung" teilgenommen.

Theorie und Praxis einer gezielten Schulung. Foto: humedica

Der theoretische Teil wurde mit dem Trainigsvideo „Compliance 5 - Moments of Hand Hygiene, Skin care and Application Technique" in französischer Sprache unterstützt und durch meinen Übersetzer in Kreol übertragen.

Ein praktischer Teil konnte leider nicht konsequent umgesetzt werden, weil es an spezieller medizinischer Ausstattung fehlte. Entsprechend mussten wir improvisieren und das Ziel der Fortbildung auf alternativem Weg erreichen; das ist uns mit großer Aufmerksamkeit und viel Freude gelungen.

Auch die Fortbildung "Steriles Wundmanagement" führten wir zunächst in der Theorie durch, um später dann die gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam mit unseren Patienten zu vertiefen. So hatten die Teilnehmer nach Zustimmung der Angehörigen einer Patientin mit schweren Brandwunden die Möglichkeit, bei der Behandlung zuzuschauen.

Abschließend konnten wird das Zubereiten von Infusionen und Injektionen unter sterilen Bedingungen trainieren. Mir bleibt am Ende wirklich spannender und erkenntnisreicher Tage ein durchweg positives Fazit. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich die Zukunft des "Krankenhauses der Hoffnung" und seiner Angestellten mit gezielter Ausbildung hervorragend ausgestalten lässt.

Mit herzlichen Grüßen aus Haiti

Ihr
Klaus Ruhrmann

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