„Die Erlebnisse nach meiner Rückkehr waren rührend“

von Ruth Bücker, 12.04.2010

Nach seiner Rückkehr aus Haiti Anfang Februar 2010, stellte sich bei Dr. Michael Brinkmann noch lange keine Ruhe ein - im positiven Sinn. Das große Engagement, Wissbegierde und Motivation vieler Schülerinnen und Schüler hielten ihn stets auf Trab. An fünf verschiedenen Schulen zeigte er Bilder aus seinem Einsatz mit humedica, hielt Vorträge und beantwortete Fragen.

Mit viel Einfühlungsvermögen brachte Dr. Michael Brinkmann den Jugendlichen seine teils traurigen Erfahrungen in Haiti näher. Foto: humedica/Michael Brinkmann

Sechs Tage nachdem Haiti von dem starken Erdbeben erschüttert worden war, reiste Dr. Michael Brinkmann gemeinsam mit zwölf weiteren Ärzten, Apothekern und Krankenschwestern nach Port-au-Prince.

Zwei Wochen arbeitete er im Krankenhaus der Hoffnung, behandelte schlimmste Verletzungen. Er sah und erlebte Dinge, die zum Teil nur schwer zu verarbeiten sind. Trotzdem zögerte er nicht einen Moment, interessierten Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen von seinen Erfahrungen zu berichten.

„Ich war sehr positiv überrascht, wie engagiert und motiviert all die Schülerinnen und Schüler mit diesem Thema umgegangen sind. Auf Eigeninitiative wurde von einer Schule ein Haiti-Tag initiiert, dafür Plakate gestaltet und Bazare veranstaltet. Oder mit Pizzaverkauf während der Pause wurden Gelder eingenommen, die an humedica und somit nach Haiti gehen“, berichtete Dr. Brinkmann gerührt.

Allein durch Aktionen am Gymnasium Altendorf Troisdorf kamen 1800 Euro für die Arbeit von humedica in Haiti zusammen. Und auch die Schülerinnen und Schüler der Alfred-Delp-Realschule in Mondorf im Rhein-Sieg-Kreis beeindruckten den Allgemeinmediziner. Unter dem Motto „Jeder Euro zählt“ sammelten sie 1300 Euro für Haiti.

„Es ist beeindruckend und für mich sehr wichtig, zu sehen, dass ich die Kinder und Jugendlichen erreichen konnte und dass sie auch von sich aus ihren Horizont erweitern wollen. Und es ist schön, dass man die Jugendlichen dafür sensibilisieren kann, was in der Welt los ist.“

Aus eigener Initiative sammelten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Altendorf Troisdorf für Haiti. Foto: humedica/Michael Brinkmann

Sehr bewegend war für mich auch,“ so berichtete der humedica-Arzt weiter, „dass mir die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen nach meinem Vortrag Bilder und Briefe zuschickten. Es war für mich das erste Mal, dass ich beschenkt wurde. Und dafür sage ich danke.

Das humedica-Team schließt sich diesen Worten an und ist auch dankbar für all die Aktionen, die aufgrund der großen Anzahl hier nicht genannt werden können. Es ist motivierend, wie groß die Bereitschaft vielerorts ist, in Not geratenen Menschen helfen zu wollen.

Bitte unterstützen auch Sie unsere vielfältige Projektarbeit weiterhin mit einer gezielten Spende auf untenstehendes Konto. Vielen Dank.

      humedica e.V.
      Spendenstichwort "Erdbeben Haiti"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

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Briefe an Dr. Michael Brinkmann

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