Tolles Jubiläumswochenende: Internationales Fest mit vielen Besuchern

Das humedica-Jubiläumswochenende hatte nicht das schönste Wetter zu bieten, dafür aber internationalen Flair, viele Besucher und eine schöne Stimmung. Und im übrigen schließen wir uns der Interpretation des Botschafters der Republik Benin, Seiner Exzellenz Herrn Isidore Bio, bezüglich des Regens an: "Der Himmel schickt Regen, um humedica zu segnen!"

Rund 300 Besucher kamen am Samstag zum Tag der Offenen Tür. Im Bild (v.li.) der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse und der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut. Foto: humedica

Ereignisreiche Tage liegen hinter den Menschen in der Goldstraße 8: Es gab viele Gäste, viel zu organisieren, sehr viel Arbeit, sehr viel Freude und sehr große Dankbarkeit.

Bereits in den Tagen vor dem offiziellen Jubiläum war die humedica-Hauptzentrale mit viel Leben gefüllt. Das zweijährliche Leitertreffen der Projektverantwortlichen aus allen Teilen der Erde wurde kurzerhand ins Umfeld des Jubiläums verlegt und sorgte bereits vor den Festtagen für internationales Flair.

Dann aber kam der Freitag und mit dem Start ins Wochenende nahmen auch die humedica-Feierlichkeiten Fahrt auf. Trotz durchwachsenen, kalten Wetters kamen bereits am Freitag rund 80 Gäste nach Neugablonz, um die vielfältigen Angebote der Offenen Tür wahrzunehmen oder einfach nur die Gemeinschaft zu genießen.

Freitag und auch Samstag waren geprägt von Kurzvorträgen interessanter Referenten aus dem humedica-Arbeitsalltag: Von Gefängniseinsätzen über Workshops zu den Projekten in Sudan, Brasilien oder auch Sri Lanka. Und während das Besucherinteresse am Freitag schon sehr gut war, erlebte humedica am Samstag einen kleinen Ansturm.

Die geführten Rundgänge über das humedica-Gelände gehörten zu den beliebtesten Angeboten. Foto: humedica

Dass über den Tag verteilt sicher mehr als 300 Menschen gezählt wurden, zeigt einmal mehr die Wertschätzung, die humedica in der Region genießt. Bestätigt wurde dies durch die versammelte Prominenz während des offziellen Festaktes zum Jubiläum am Samstagnachmittag.

"Wir sind stolz auf humedica und darauf, dass sie Hilfe aus dem Allgäu in die Welt tragen", merkte Landrat Johann Fleschhut in seiner Kurzansprache an. Und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse ergänzte: "Der Ort der humedica-Hauptzentrale könnte symbolhafter nicht sein: Lange Zeit stand genau an dieser Stelle eine Munitionsfabrik; heute wird von hier aus Hilfe für Menschen in Not auf den Weg gebracht."

Viele Gäste waren gekommen, um diese am Ende mehr als zweistündige Feierstunde mit Grußworten zu bereichern: Die Botschafter aus Benin und Haiti, die Exzellenzen Bio und Saget, der Bundestagsabgeordnete Rossmanith, der Abgeordnete des Landesparlaments Rio de Janeiro Olney Botelho, der Stadtrat Edson Flavio Coelho aus der brasilianischen Stadt Nova Friburgo sowie Bürgermeister und Gemeinderäte aus umliegenden Gemeinden, und selbstverständlich auch die vielen Delegationen aus den humedica-Projektländern.

Es war ein bunter abwechslungsreicher Festakt, der den Charakter und die Eigenschaften humedicas nahezu perfekt spiegelte: gastfreundliche Herzlichkeit, eine gute Gemeinschaft, klare Ziele für die Arbeit und ein starkes, internationales Team. Die etwa 120 Besucher im großen Festzelt hörten jedem Gratulanten geduldig zu, mitunter sogar in drei Sprachen.

Vielfältiges Angebot für Groß und Klein: An dieser Station waren die Besucher gefragt, Sprachen unserer Erde zu erraten. Foto: humedica

Ein feierlicher Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Jürgen Fredrich (Immanuel-Gemeinde Neugablonz) bildete den offiziellen Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten. Inoffiziell gab es für die internationalen Gäste noch einen weiteren Höhepunkt: Sie waren von Oberbürgermeister Stefan Bosse am Sonntagnachmittag auf eine spezielle Tribüne in Kaufbeuren geladen, um rund 1600 verkleideten Kindern beim Tänzelfestumzug zuzuschauen.

Dieses Erlebnis wird den Besuchern aus Südamerika, Afrika und Asien lange in Erinnerung bleiben. Bereits zwei Tage zuvor hatten sie bei einer Allgäu-Rundfahrt die Schönheiten und Attraktionen der humedica-Heimatregion kennenlernen können.

Aufregende Tage liegen hinter uns. "Der Blick zurück ist schön, wäre aber das falsche Signal", sagte humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß in seiner Festansprache. "Wir schauen in die Zukunft und freuen uns auf alle Aufgaben und Herausforderungen." An dieser Stelle bleibt allen humedicanern nur eines: Danke sagen!

Danke an alle Gäste, Freunde und Förderer, die uns oft bereits seit Jahren gezielt unterstützen und die uns mit ihrem Besuch reich beschenkten. Vielen Dank an die unzähligen ehrenamtlichen Helfer für ihr unermüdliches Engagement.

Danke an alle befreundeten Organisationen, institutionellen Spender, alle engagierten Firmen sowie alle Aussteller am vergangenen Wochenende. Herzlichen Dank an alle Medienvertreter in Bayern und darüber hinaus, die über die humedica-Arbeit berichten und sich stark damit identifizieren können.

Danke an alle Mitarbeiter in der Hauptzentrale, ein spezielles Dankeschön geht an das Organisationsteam um Petra Berwanger und Joachim Panhans. Wir hoffen sehr, dass es Ihnen bei uns gefallen hat und bitten Sie herzlich, auch in Zukunft an unserer Seite zu stehen. Vielen herzlichen Dank für alles.

Bitte besuchen Sie unsere Seite auch in den kommenden Tagen: Wir werden einige Bilder vom Wochenende hier veröffentlichen.

Zwei Jungs und jede Menge Enthusiasmus: 30 Jahre später feiern Dieter und Wolfgang Groß gemeinsam den Geburtstag einer guten Idee. Foto: humedica

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×