Simbabwe: Konkrete Hilfe und große Hoffnung für ein Land am Abgrund

von Heidi Nicklin/Rosalyn Hoppe/SRI, 24.04.2009

Ende März haben wir uns nach kurzer, aber intensiver Vorbereitungsphase in der humedica-Zentrale Richtung Simbabwe aufgemacht. Eine spannende Aufgabe würde uns erwarten. Am Flughafen von Harare wurden wir von Schwestern des Karmeliterordens empfangen.

Ankunft des ersten Hilfsgütertransportes, weitere sind unterwegs. Foto: humedica/Heidi Nicklin

Schwester Euphrasia ist hauptamtlich Koordinatorin für Entwicklung bei unserer Partnerorganisation vor Ort, CADEC Mutare (Catholic Development Commission, Katholische Entwicklungskommission).

Schwester Anuarite ist ausgebildetete Krankenschwester und unsere direkte Ansprechpartnerin in Sachen Gesundheit. Sie hatte bereits im Vorgängerprojekt gemeinsam mit Koordinatorin Janika Simon zusammengearbeitet.

Nach einer dreistündigen Fahrt von Harare nach Mutare konnten wir unser Lager zunächst im Konvent der Schwestern beziehen, wo wir gut versorgt werden.

Außerdem haben wir gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes die beiden Bischöfe Alexio Muchabaiwa und Patrick Mutume der Diözese Mutare kennengelernt, die uns bei unserer Arbeit wohlwollend unterstützen.

Doch die Arbeit ließ nicht lange warten. Zwei Container mit knapp 25 Tonnen medizinischen Hilfsgütern waren nach langer Reise nun per Zug unterwegs nach Mutare. In unserer zweiten Woche hatten wir also bereits unseren ersten logistischen Kraftakt zu bewältigen.

Dank zahlreicher und tatkräftiger Hilfe wurden beide Container an aufeinander folgenden Tagen entladen und deren Inhalt gesichtet und sortiert.

Es fehlt überall in Simbabwe vor allem an Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Foto: humedica/Heidi Nicklin

In den kommenden Wochen erwarten wir zwei weitere Hilfsgüterlieferungen, sodass wir frühzeitig mit der Verteilung der bereits empfangenen Medikamente im Projektgebiet Manikaland begonnen haben. Unser Weg führte uns bislang in die abgelegensten, landschaftlich jedoch sehr beeindruckenden Distrikte wie Nyanga oder auch Marange.

Vor Ort nahmen die Krankenschwestern, größtenteils Ordensschwestern, die wenigen Güter, die wir in unserem Auto transportieren konnten, entgegen. Hier wie auch bei unseren Besuchen in zwei Waisenhäusern wurden wir freudestrahlend empfangen.

Mit dem Versprechen in Kürze mit neuen Hilfsgütern zurückzukehren, machten wir uns auf den Rückweg. Der Bedarf an Basismedikamenten, aber auch Anti-Malaria Medikamenten, ist in jeder der von uns besuchten Gegenden sehr hoch.

Weitere Unterstützung durch humedica für die unter Hyperinflation, Nahrungsmittelknappheit und fehlender medizinischer Versorgung leidenden Bevölkerung des Landes ist daher dringend von Nöten.

humedica bittet Freunde und Förderer sowie Besucher dieser Seite auch weiterhin um die freundliche Begleitung unserer wichtigen Arbeit in Simbabwe durch eine gezielte Spende:
humedica e. V.
Stichwort "Nothilfe Simbabwe"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

oder auch online über folgenden Link: Nothilfe Simbabwe.
Vielen herzlichen Dank für jede Form der Unterstützung.

Hilfe kommt an

Wie ihre Hilfe ankommt und was sie verändern kann, zeigt dieser Dankbrief von Schwester Christiana, Leiterin des Missionshospitals St. Regina Coeli, eines von zehn Krankenhäusern, die von humedica mit (medizinischen) Hilfsgütern unterstützt wird. Schwester Christiana ist eine 70 Jahre alte, deutschstämmige Dominikanerin, die bereits seit 30 Jahren in Simbabwe lebt und arbeitet.

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