Niger: Die ersten Impftage - Botschaftsbesuch

von Simone Winneg/Irmgard Harms/SRI, 11.05.2009

Simone Winneg ist Koordinatorin des humedica-Teams im Niger. Foto: humedica/Irmgard Harms

Nach tagelanger Vorbereitung und großem Bangen, ob die Impfstoffe und Spritzen tatsächlich rechtzeitig geliefert werden können, war es heute endlich so weit.

Voller Tatendrang starteten wir vom ersten Tag an in der humedica-Klinik unsere groß angelegte Impfkampagne gegen eine Meningitisepidemie, die den Niger in diesen Wochen fest im Griff hat.

Dank der großzügigen Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland können 150.000 Einheiten bereitgestellt werden, um die Bevölkerung in der Region Kollo zu impfen, die Jahr für Jahr von dieser Epidemie bedroht wird.

Das Motto "Geimpft - geschützt" steht für uns auch hier in Afrika im Vordergrund, um der Ausbreitung dieser nicht selten tödlich verlaufenden Krankheit vorzubeugen.

Im Rahmen des offiziell ersten Impftages erwarteten wir hohen Besuch: Der erste Sekretär der deutschen Botschaft in Niamey, Helmut Holzheuer, war unserer Einladung nachgekommen und beobachtete die Arbeit unseres humedica-Teams in Kollo über einige Stunden.

Lange Schlangen bildeten sich in Larba, einem Örtchen außerhalb von Kollo. Foto: humedica/Simone Winneg

Zusammen mit den lokalen Würdenträgern, dem Präfekt, dem Generalsekretär der Präfektur, dem Bürgermeister und dem Vertreter des Gesundheitsamtes in Kollo eröffneten wir die Kampagne mit den ersten Impflingen. Sie warteten bereits seit 8 Uhr morgens auf ihre Chance dieser wichtigen medizinischen Maßnahme.

Sichtlich erfreut und begeistert äußerte sich der erste Sekretär der deutschen Botschaft über die Fortschritte und die Aktivitäten, die humedica im Rahmen der Klinik in Kollo nun verwirklichen kann.

Zusammen mit den politischen Vertretern des Staates und der Gemeinde Kollo beglückwünschte er das Team für die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und den großen Beitrag, den humedica in der Verbesserung der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung leistet.

Momentan fährt das Team in die außen liegenden Dörfer zu den Menschen, die zumeist schwierigen Zugang zu Gesundheitsleistungen haben, um Impfungen durchführen. Deutsche Ärzteteams und lokale Mitarbeiter werden so in den kommenden zwei Monaten den gesamten Distrikt abdecken.

humedica bittet Freunde und Förderer sowie Besucher dieser Seite auch weiterhin um die freundliche Begleitung unserer wichtigen Arbeit im Niger durch eine gezielte Spende:
humedica e. V.
Stichwort "Nothilfe Niger"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

oder auch online über folgenden Link: Nothilfe Niger.
Vielen herzlichen Dank für jede Form der Unterstützung.

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