Großzügige Spende von Studiendirektor in Rente: Den Baustein für eine sozial gerechtere Zukunft legen

von Alfons Hilmer/Ruth Bücker, 15.12.2009

Im Mai dieses Jahres formulierte Rebecca Groß, die Tochter des humedica-Geschäftsführers, ein Anschreiben für den Infobrief. Ihre Mutter ist Tamilin und die 15jährige weiß von zahlreichen Reisen nach Sri Lanka um die furchtbaren Zustände im Norden des Landes. Von diesem Brief sehr berührt, spendete der pensionierte Studiendirektor Alfons Hilmer (Kaufbeuren) 10.000 Euro.

Vor 25 Jahren waren der inzwischen im Ruhestand befindliche Studiendirektor Alfons Hilmer und seine Ehefrau zum ersten Mal zusammen in Sri Lanka. Die Schönheiten des Landes, dessen kulturelle Vergangenheit und bis dahin fremde Traditionen bewegten das Ehepaar, auch in den folgenden Jahren viele andere Länder zu besuchen.

Erinnerungsfotos schmücken die Wände von Herrn Hilmers Wohnung. Foto: humedica/Ruth Bücker

Ihre Reisen führten das Paar zu den Sehenswürdigkeiten Europas und in die von maurisch-arabischer Kultur geprägten Länder Nordafrikas. Die religionsgeschichtlichen Ursprungsländer Israel und Ägypten waren ebenso wie Ceylon, Nepal und Indien Ziele ihrer Reisen.

Alfons Hilmer faszinierten Lebensweise, Kultur und Tradition der Menschen in den fremden Ländern und die kulturgeschichtlichen Entwicklungen. Mit seiner Kamera und viel Liebe zum Detail hielt er diese Eindrücke fest.

Städte und Dörfer besichtigte er mit seiner Frau, sie erlebten religiöse Vielfalt, und eine bemerkenswerte Gastfreundschaft der Bevölkerung. Insbesondere im Süden Indiens wurde das Ehepaar aber auch mit gravierenden sozialen Gegensätze konfrontiert.

Not und Elend in den Slums der Städte, Ausbeutung rechtloser und ungebildeter Feldarbeiter auf dem Land, Frauen wurde Schwerstarbeit abverlangt und Kinder zu Sklavenarbeit gezwungen: Alfons Hilmer und seine inzwischen verstorbene Frau entwickelten auf ihren Reisen ein starkes Gefühl für soziale Gerechtigkeit und wurden sensibilisiert für die Probleme in vielen Ländern unserer Erde.

Das Ehepaar Hilmer besuchte viele Länder unserer Erde und brachte einige Erinnerungsstücke mit nach Hause. Foto: humedica/Ruth Bücker

Unter primitiven und gesundheitsschädigenden Bedingungen mussten bereits die ganz Kleinen den Unterhalt ihrer Familien mitverdienen. Die Chance oder gar ein Anspruch auf Bildung und eine berufliche Zukunft hatte keines der Kinder, denen das Ehepaar Hilmer begegnete.

Die Situation in vielen entwicklungsschwachen Ländern ist auch Jahre nach den geschilderten Erlebnissen unverändert: Kinder wachsen in Armut auf, erhalten keine Chance auf Bildung und haben schlechte Zukunftsperspektiven.

Als ehemaliger Lehrer von über 2000 Schülerinnen und Schülern liegt Alfons Hilmer insbesondere die Chance auf Bildung am Herzen. Seine Spende in Höhe von 10.000 Euro fließt daher in den Aufbau von Schulen und Ausbildungsstätten in Sri Lanka. Dieses Geld ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine sozial gerechtere Zukunft.

Insbesondere für seine ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Kaufbeuren möchte Herr Hilmer ein Beispiel sein. Sie hatten die Chance auf eine umfassende Bildung und konnten ihre Zukunft darauf aufbauend gestalten. Mit einer gezielten Spende kann dies auch notbedürftigen Kindern ermöglicht werden, denen Bildung ansonsten verwährt bliebe.

Bitte folgen Sie dem Beispiel von Alfons Hilmer und unterstützen Sie die Bemühungen von humedica durch eine Online-Spende oder durch eine Einzahlung auf unten stehendes Konto:
      humedica e. V.
      Stichwort "Sri Lanka"
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren

Lieber Herr Hilmer, das humedica-Team dankt Ihnen im Namen aller Kinder, denen Ihre Spende zu Gute kommt!

Vor einem Wandteppich aus Marokko: Alfons Hilmer bereiste viele Länder. Foto: humedica/Ruth Bücker

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