Vom Herbst in den Frühling: Berlinerin fliegt für humedica nach Simbabwe

von Ruth Bücker, 23.10.2009

Gerade erst ein Jahr zurück in Deutschland und schon hat die Entwicklungshelferin Karin Uckrow wieder das Fernweh gepackt. Am heutigen Freitagabend fliegt sie nach Harare (Simbabwe) um dort die nächsten vier Monate für humedica tätig zu sein.

Karin hat bereits langjährige Erfahrung in Simbabwe, die nun humedica zugute kommt. Foto: humedica/ Steffen Richter

Bereits für viereinhalb Jahre arbeitete Karin Uckrow in Simbabwe und kehrte Ende 2008 nach Berlin zurück. Nach einem Jahr in der deutschen Hauptstadt möchte sie wieder ins Ausland. Für humedica fliegt sie nach Simbabwe und koordiniert dort die vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland unterstützten Hilfsgüterverteilungen.

Durch ihren langen Aufenthalt hat die 42-Jährige bereits tiefe Einblicke in die Notsituation der Bevölkerung des afrikanischen Landes bekommen: eine medizinische Versorgung ist, wenn vorhanden, leider oft mangelhaft, die AIDS-Sterberate ist hoch. Viele Menschen müssen Hunger ertragen und die politische Situation ist sehr angespannt.

Trotzdem blickt Karin der Rückkehr nach Simbabwe sehr positiv entgegen. Freunde wieder treffen, die Atmosphäre des schönen Landes aufzunehmen und zu sehen, was sich in dem letzten Jahr verändert hat.

Das erste Mal für humedica tätig, ist sie darüber hinaus gespannt auf die neue Arbeit und freut sich darauf, etwas Sinnvolles mit unmittelbar sichtbarem Erfolg tun zu können, auch wenn man bei einem derartigen Einsatz oft an die persönlichen Grenzen stößt, wie Karin selber auch schon feststellen musste.

Aus dieser beeindruckenden Gelassenheit schöpft sie Kraft und Mut.
Auch für die kommenden Monate. "Ich freue mich auch darauf, direkt und unmittelbar den Erfolg zu sehen, wenn man lebensnotwendige Hilfsgüter, wie z.B. Medikamente, verteilt."

Karin im Hauptquartier vor ihrer Abreise nach Simbabwe. Foto: humedica/ Steffen Richter

Der Optimismus der in Simbabwe lebenden Menschen, ihre Gelassenheit und die positive Lebenseinstellung begeistern Karin aber immer wieder aufs Neue und entschädigen für die harte Arbeit. "Meistens waren meine Sorgenfalten viel stärker ausgeprägt als die der Einheimischen, obwohl es ja sie sind, denen es schlecht geht", erzählt die Entwicklungshelferin.

Liebe Karin, wir wünschen dir für Deine Reise alles Gute und Gottes Segen.

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