Wirbelstürme "Gustav" und "Hanna": Keine Pause für die Bevölkerung - Nothilfe durch humedica gestartet - Zwei weitere Wirbelstürme stehen bevor

von Steffen Richter, 04.09.2008

Ihnen bleibt keine Zeit zum durchatmen. Die Bevölkerung in der Karibik musste mit "Gustav" und "Hanna" bereits zwei schwere Wirbelstürme überstehen. Weitere zwei massive Hurrikans stehen nach Aussagen von Meteorologen unmittelbar bevor. Unterdessen hat humedica bereits vor zwei Tagen seine Nothilfe im stark betroffenen Süden des Landes gestartet.

Chaos nach den Stürmen: Haitis Präsident Rene Preval hat die internationale Gemeinschaft um sofortige Hilfe gebeten. Foto: humedica

Der furchterregende Tropensturm "Hanna", der über einen Durchmesser von über 700 Kilometern verfügte, hinterließ vor allem in Haiti schwere Verwüstungen und Überschwemmungen in acht der zehn Provinzen.

Allein in der Hafenstadt Gonaives ertranken mindestens zehn Menschen, berichteten lokale Medien. Viele Reisfelder wurden überflutet, Experten fürchten katastrophale Ernteausfälle im ohnehin ärmsten Land der westlichen Hemisphäre.

Entsprechend dringend war der Hilferuf, den Haitis Präsident Rene Preval an die Weltgemeinschaft richtete. Bereits vor knapp einer Woche hatte der haitianische Botschafter in Berlin, S.E. Herr Jean-Robert Saget, den Ernst der von Hurrikan "Gustav" hervorgerufenen Lage erkannt und humedica um Hilfe gebeten.

Allgemeinmediziner Thomas Schweyer (München) und Rettungsassistent Matthias Völkner (Langgöns bei Gießen), die dank eines einsatzfähigen Medi-Kits bis zu 3000 Patienten versorgen können, sind seit Anfang der Woche auf der Insel und greifen helfend ein.

Dr. Thomas Schweyer und Matthias Völkner konnten in Jacmel bereits wichtige Hilfe leisten. Foto: humedica

In Jacmel behandelte Dr. Thomas Schweyer am gestrigen Mittwoch 40 Patienten in einer Schule, die rund 500 Menschen als Notunterkunft dient. Mit Beunruhigung beobachtete er dabei, dass Überschwemmung und Nässe als Umstände der Unwetter bereits Krankheiten wie Atemwegsinfektionen und Magen-Darm-Beschwerden hervorgerufen haben.

Zwei Hilfstransporte im Gesamtwert von rund 310.000 Euro sind darüber hinaus auf dem Weg in die Katastrophenregion.

Die bereits über Haiti hinweg gefegten Stürme haben schlimmes Leid und große Schäden angerichtet. Angesichts der noch ausstehenden Unwetter droht eine weitere Eskalation der ohnehin schwierigen Lage. Die Menschen in Haiti brauchen dringend unsere Unterstützung.

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland um konkrete Hilfe in Form einer Spende auf das Konto:

humedica e. V.
Stichwort "Fluthilfe Haiti"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

Bitte spenden Sie auch online für die Opfer der Wirbelstürme in Haiti. Vielen herzlichen Dank für jede Form der Unterstützung.

Hinweis für Medienvertreter: Das Einsatzteam in Haiti steht bei Interesse für Telefoninterviews zur Verfügung. Weitere Informationen und Terminvereinbarung bei Herrn Steffen Richter.

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