Erste Versorgungshilfe 2008 für Peru und Togo

von Steffen Richter, 23.01.2008

Die Versorgungshilfe ist seit Jahren ein Schwerpunkt in der Arbeit von humedica. Im noch jungen Jahr 2008 bringt das Team in Kaufbeuren gleich zwei Transporte auf einen weiten Weg: Nach Peru und ins afrikanische Togo.

Die Medikamente werden in Togo auf 90 Krankenstationen verteilt. Foto: humedica

Die humedica-Mitarbeiter im Bereich Logistik und in der hauseigenen Apotheke arbeiten hart, um den vorgegebenen Zeitrahmen für die ersten Versorgungshilfe-Transporte einhalten zu können. Peru und Togo sind die weit entfernten Ziele der Medikamente und unterschiedlichen Bedarfsgüter.

Gleich 12 Paletten dieser hochwertigen Medikamente und Sachgüter verlassen Kaufbeuren in den kommenden Tagen in Richtung Afrika, Togo lautet das Ziel. In dem westafrikanischen Land werden die Güter an die lokalen Mitarbeiter unserer deutschen Partnerorganisation Aktion PiT e. V. Togohilfe übergeben. Die Versorgungshilfe im Wert von rund 150.000 Euro wird dann an 90 Krankenstationen im Land verteilt. Eine unschätzbare Hilfe und wichtige Voraussetzung für die Gesundheitsversorgung in vielen Regionen des für afrikanische Verhältnisse kleinen Staates.

Der zweite Teil des Hilfstransports ist für Peru bestimmt. Bis heute zählen die peruanischen Berglandindianer zu der ärmsten Bevölkerungsgruppe, die nicht nur unter einem ausgeprägten Rassismus zu leiden-, sondern auch keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hat. Mit einem spektakulären Hilfsprojekt begegnet das deutsche Arztehepaar Ehepaar Dr. Martina und Dr. Klaus-Dieter John seit einigen Monaten dieser Situation: Anfang September 2007 wurde nach einer jahrelangen Planungs- und Umsetzungsphase in der Andenstadt Curahuasi (auf 2600 Meter) ein modernes Krankenhaus speziell für Berglandindianer eröffnet; es trägt den Namen "Diospi Suyana" - was sich aus der Sprache der Quechua-Indianer mit "Wir vertrauen auf Gott!" übersetzen lässt. Neben der medizinischen Versorgung liegt die Zielsetzung des Hauses vor allem in der Ausbildung lokaler Kräfte sowie in der Aufklärung der ländlichen Bevölkerung.

humedica unterstützt diese Arbeit seit Jahren immer wieder mit Sachspenden. Auch die aktuelle Hilfslieferung, die etwa drei Paletten im Wert von rund 38.000 Euro umfasst, ist eine wichtige Unterstützung für das weit abgelegene Krankenhaus.

Wir möchten an dieser Stelle allen Einzelpersonen sowie insbesondere allen Firmen und Organisationen für die Bereitstellung von Sachspenden danken. Bitte geben Sie uns durch Ihre gezielte Unterstützung auch weiterhin die Möglichkeit, weltweit helfend einzugreifen. Danke.

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