Vielfältige Hilfe für Zyklonopfer kommt an - Einheimische und deutsche Ärzteteams arbeiten - Auch Medikamente konnten ins Land gebracht werden

von Steffen Richter, 19.05.2008

Die, auch über die Medien in Deutschland kolportieren Informationen, dass die dringend benötigte Hilfe für die Opfer des Zyklons in Myanmar nur schleppend ankommt, möchte humedica auch offiziell entkräften. Unsere Hilfe kommt an!

Dr. Wolfgang Riske behandelt ein Kind in Rangun. Kinder leiden unter den schwierigen Bedingungen am stärksten. Foto: humedica

Bereits kurz nach der Katastrophe begann unser lokaler Partner mit seiner Nothilfe. Zwei Ärzte und drei Pflegekräfte, die von humedica finanziert werden, behandelten bis zu 300 Patienten pro Tag. Diese Behandlungen erfolgten in zwei Gesundheitsstationen, die in Rangun und etwa 45 Minuten außerhalb (in Richtung Irrawaddy-Delta) gelegen sind.

Und auch die zwei deutschen Ärzteteams, die sich seit knapp einer Woche in der Katastrophenregion befinden, können, zumindest in der ehemaligen Hauptstadt Rangung, behandeln. Viele Patienten werden aus deutlich stärker betroffenen Regionen nach Rangun gebracht, um dort die Möglichkeit einer medizinischen Betreuung in Anspruch zu nehmen.

Teilweise wurden die Patienten zur Behandlung nach Rangun transportiert. Foto:humedica

Hinzu kommt, dass beide humedica-Ärzteteams Medikamente ins Land bringen konnten, was die Arbeit entsprechend erleichtert. Wir bedauern, dass eine Ausweitung der medizinischen Arbeit unserer deutschen Kräfte in Richtung des Irrawaddy-Deltas noch nicht gegeben ist, können aufgrund der Möglichkeiten unseres Partners aber auch dort dennoch helfend eingreifen.

Momentan laufen Planungen für die Ausweitung eines medizinischen Einsatzes im Delta, den unser Partner mit unserer massiven Unterstützung realisiert. Weiterhin hoffen wir auf einen unterstützenden Zugang zu den am stärksten betroffenen Gebieten im Südwesten auch durch unsere Teams.

Die Situation in Myanmar ist, das bestätigen unsere direkten Informationen aus Rangun, weiterhin sehr ernst. Die Gefahr von Seuchen steigt stündlich. Gleiches gilt für die Anzahl schwerwiegender und am Ende wohl auch lebensgefährlicher Folgeerkrankungen aufgrund fehlender Hilfe und Versorgung wie etwa Durchfall. Die Überlebenden brauchen weiterhin dringend Hilfe, die humedica bereits seit zwei Wochen durch Kräfte unseres Partners und eigene Teams leistet. Einen visuellen Eindruck unserer Hilfe bietet das ZDF auf seinen Internetseiten im Bereich "Mediathek" ("Unterwegs mit Helfern").

humedica möchte sich im Namen aller Helfer für die bereits übermittelten Spenden und das uns damit entgegen gebrachte Vertrauen bedanken. Gleichzeitig bitten wir die Bevölkerung in Deutschland weiter um konkrete Hilfe durch gezielte Spenden. Die Überlebenden in Myanmar benötigen unseren Einsatz sehr dringend. Vielen herzlichen Dank.

humedica e. V.
Stichwort "Zyklonhilfe Myanmar"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

HINWEIS: Medienvertretern stehen wir selbstverständlich auch weiterhin für Auskünfte zur Verfügung. Auf Nachfrage versuchen wir gerne auch, einen Kontakt zu unseren Teams in Myanmar herzustellen. Bitte nutzen Sie für Ihre Anfragen die unten stehenden Kontaktkoordinaten.

humedica e. V.
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Steffen Richter

Fon: 08341-966 148 45
Cell: 0177-49 18 297
 
eMail: s.richter@humedica.org
Skype: humedicarichter

Unser Einsatz in Myanmar wird freundlicherweise unterstützt von:

AIR BERLIN/LTU, HILFSWERK DER BAYERISCHEN APOTHEKER

Unsere Kooperationspartner sind:

Operation Blessing (USA), YWAM (Thailand), action medeor e.V. (Deutschland), hoffnungszeichen e.V. (Deutschland), ora international e. V. (Deutschland), Fondazione Paideia (Italien)

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