Medizinischer Einsatz im Süden Sri Lankas: 700 Patienten behandelt

von Steffen Richter, 19.11.2008

Der vom Bürgerkrieg massiv betroffene Norden Sri Lankas ist schon seit längerer Zeit im Fokus der humedica-Hilfe. Immer wieder engagieren sich Ärzteteams jedoch auch im Süden des Landes. So geschehen innerhalb eines großen Einsatzes Mitte November.

Der Minister für soziale Dienste und Gemeinwohl, S.E. Herr Lionel Premasiri, hatte humedica um Hilfe für eine Region gebeten, in der viele bedürftige Menschen leben, die in ihrem Alltag keinen oder aus Kostengründen nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben.

Rund 700 Patienten konnte das humedica-Ärzteteam im Süden Sri Lankas behandeln. Foto: humedica

Entsprechend groß war der Andrang der Patienten am 12. November in Weliwitiya Divitura (Provinz Karandeniya Galle). Mehrere hundert Menschen aller Altersgruppen versammelten sich bei der mobilen Klinik, die an diesem Tag von neun Ärzten, zwei Krankenpflegern und einer Krankenschwester betrieben wurde.

Am späten Nachmittag waren schließlich rund 700 Patienten behandelt, vor allem wegen verschiedenster organischer Beschwerden, Gliederschmerzen, Hautproblemen aufgrund der schwierigen hygienischen Verhältnisse, Fieber, grippaler Infekte oder auch Diabetes.

Die Patienten zeigten sich ebenso wie Minister Lionel Premasiri äußerst dankbar für den Einsatz. Sein Dankschreiben finden Sie im englischen Original sowie in deutscher Übersetzung unten. humedica legt großen Wert darauf, sich nicht nur auf der Jaffna-Halbinsel im Norden, sondern auch im Süden der Insel unter der singhalesischen Bevölkerung zu engagieren.

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