Kosovo-Einsatz einer deutschen Krankenschwester: "Tief beeindruckt"

von SRI/Stefanie Briel, 04.04.2008

Es war ihr zweiter Einsatz für humedica und auch dieses Mal kehrte sie mit vielen Erfahrungen im Gepäck zurück ins heimische Siegen. Die zwei Wochen im Kosovo haben Spuren hinterlassen. Welche genau, das verrät Stefanie im folgenden Bericht.

"Es war mein zweiter Einsatz mit humedica und auch von diesem bin ich wieder sehr begeistert, beeindruckt und tief berührt. Ich bin froh, dass ich den Menschen im Kosovo helfen- und sie ein Stück weit kennen lernen durfte.

Jedoch erschrocken bin ich über die Armut dort, die Lebensumstände vieler Familien und die enorm schlechte medizinische Versorgung. Umso mehr freut es mich, welch ein tolles, wichtiges und absolut notwendiges Projekt humedica dort aufgebaut hat.

Stefanie Briel war erschrocken über die Armut im Kosovo. Die Menschen sind dringend auf (medizinische) Hilfe angewiesen. Foto: humedica

So hatten wir zum Beispiel sehr viele Patienten mit einem unheimlich hohen Blutdruck, denen geholfen werden kann, dadurch das humedica vier Mal jährlich ein Ärzteteam zu einem Einsatz in den Kosovo schickt. Bei vielen kann man einen Therapieerfolg durch die regelmäßigen Besuche sehen. Ebenso bei vielen Patienten, die an Diabetes leiden, wo sich die Werte im Laufe der Jahre gebessert haben. Mir ist aufgefallen, dass die Menschen dort ein großes Vertrauen humedica gegenüber aufgebaut haben, was sehr schön zu sehen und natürlich auch sehr wichtig für Therapieerfolge ist.

Leider gibt es aber auch sehr viele Menschen, die, wenn die Medikamente die sie von uns bekommen haben, aufgebraucht sind, kein Geld für neue Medikamente haben für die Zeit bis humedica wiederkommt. Aber auch diesen Menschen können wir ein Stück weit helfen, indem man sie über etwa über Lebens- und Essgewohnheiten aufklärt, was generell dort wichtig ist, da es in der Hinsicht ein ebenso großes Wissensdefizit gibt.

Mein Einsatz war insgesamt sehr schön. Es war sehr interessant und spannend jeden Tag in ein anderes Dorf zu fahren und vorher nicht zu wissen wo und wie wir arbeiten werden. Ich bin froh und dankbar, dass ich dort helfen konnte und kann meinen Kollegen einen Einsatz mit humedica nur empfehlen."

Große Dankbarkeit und neue Freunde: Das Resultat des persönlichen Einsatzes von Stefanie Briel. Foto: humedica

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