Südasien: Auch nach der Flut noch alle Hände voll zu tun

von Steffen Richter, 07.09.2007

Die Lage in den Überflutungsgebieten Südasiens ist noch immer ernst

Nach den heftigen Überschwemmungen in Südasien gibt es für das Team von humedica noch immer viel zu tun: Unterernährung, infizierte Wunden, chronische Durchfallerkrankungen und Mangelerscheinungen sind die häufigsten Beschwerden.

Pro Tag behandelt das dreiköpfige medizinische Team im nepalesischen Flutgebiet rund 250 Personen. Bei seiner Arbeit ist es jedoch nicht auf sich allein gestellt, Tag für Tag gibt es Unterstützung von zahlreichen freiwilligen Helfern: "Es ist toll zu sehen, wie enthusiastisch die Leute hier sind und wie hart sie arbeiten", so Saskia Hankel, die engagierte Krankenschwester im Team.

Doch auch wenn das Wasser allmählich zurückgeht, entspannt sich die Lage nicht: Jeder stärkere Regenschauer verursacht neues Chaos, immer noch sind viele Straßen unpassierbar, mehrere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Sobald das Wasser noch weiter zurückgeht und länger steht, erhöht sich außerdem die Gefahr einer Cholera-Epidemie.

Schon morgen fliegt eine weitere Ärztin, Dr. Sabine Schöberl, nach Nepal, um das Team für weitere vier Wochen als Koordinatorin zu unterstützen.

Damit unsere Hilfe auch weiterhin dort eingesetzt werden kann, wo sie gebraucht wird, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

Hier haben Sie die Möglichkeit dazu. Vielen Dank.

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