Medizinische Hilfe für die Ärmsten der Armen

von Joachim Panhans, 23.04.2007

Viele Äthiopier erhalten nur eine unzureichende medizinische Versorgung. humedica leistet auch hier einen wertvollen Beitrag zur Linderung der Not.

Äthiopien gehört zu den zehn ärmsten Ländern dieser Erde. Seit vielen Jahren schlägt das Herz von Susanne Merkel (Sachbearbeiterin für das humedica-Familienpatenschafts-programm) in besonderer Weise für die Menschen in Äthiopien.

Gemeinsam mit der Allgemeinmedizinerin Dr. Kerstin Luhmann, dem Kinderarzt Dr. Jorrit Brunnemann, der Kinderkrankenschwester Susanne Meyer und einem Fotografen machte sie sich vor einigen Wochen auf den Weg an "das Horn von Afrika".

Oft täuscht das Lachen, die wahren Nöte der Menschen bleiben hinter den Wänden der Blechhütten verborgen.

Erstes Ziel der Reise war eine lokale Klinik in Tekle Haimanot, einem Armenviertel der Hauptstadt Addis Abeba. Die meisten Menschen leben hier in einfachen Blechhütten ohne sanitäre Anlagen und fließendem Wasser; viele haben gar keine feste Bleibe. In der Klinik, die vom Staat finanziert wird, arbeiten Krankenschwestern und sog. "Health Officers", die eine etwas bessere Ausbildung haben (zwei Jahre Medizinstudium). Die beiden humedica-Ärzte übernahmen vormittags je eine allgemeinärztliche Sprechstunde und wurden vom zuständigen lokalen Personal übersetzt. An den Nachmittagen betreute das Team zusätzlich die Kinder im Projekt unseres lokalen Partners Bethany Children's Village (BCV) und deren Familien.

Schmutz, Elend und Verzweiflung sind hier Zuhause.

An zwei Nachmittagen besuchte das humedica-Ärzteteam Familien in ihren Hütten. Um überleben zu können, "vermieten” die Menschen Schlafplätze in ihren Behausungen, so daß ihnen monatlich 200 Birr (= ca. 20 Euro) zur Verfügung stehen, um eine ganze Familie zu ernähren. Im weiteren Verlauf ihres Einsatzes arbeiteten die humedica-Ärzte in der Stadt Debre Zeit .Ohne die kostenlose Behandlung durch humedica wären viele Menschen nicht in der Lage, einen Arzt zu konsultieren. humedica wird daher diese Einsätze in regelmäßigen Abständen wiederholen und gleichzeitig Hygieneerziehung sowie Schulungen in Erster Hilfe durchführen.

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