Nothilfe ausgeweitet: Ärzteteam auf dem Weg ins Flutgebiet

von Steffen Richter, 07.08.2007

Letzte Besprechung kurz vor dem Abflug nach Nepal: Dr. Anja Fröhlich, Dr. Ulrich Seemann und Krankenschwester Felicitas Samtleben-Spleiss mit Markus Köhler (2.v.l.).

Während in Europa ganze Waldgebiete Opfer von Bränden werden, befürchten Beobachter in vielen Teilen Südasiens weitere Regenfälle. Niederschlag, der die Katastrophe weiter verschlimmern würde. Mittlerweile hat humedica auf die Ausweitung der Fluten und die große Not der Menschen reagiert, und ein Ärzteteam auf den Weg nach Nepal gebracht.

Weite Teile des Himalaja-Staates im Grenzgebiet zu Indien stehen unter Wasser, Tausende Menschen sind auf der Flucht und brauchen Hilfe, auch medizinische Hilfe.

Dr. Anja Fröhlich (Hannover), Dr. Ulrich Seemann (Hambühren) sowie Krankenschwester Felicitas Samtleben-Spleiss (Augsburg) sind bereits in Nepal eingetroffen und werden konkrete medizinische Hilfe leisten. Hilfe, die dringender denn je benötigt wird: Noch immer rechnen Experten mit weiteren, heftigen Regenfällen.

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns zudem die Nachricht, dass es im von humedica-Team angesteuerten Gebiet erste Fälle von Cholera gibt. Der Ausbruch dieser heimtückischen Seuche hätte für die Betroffenen in dieser Region katastrophale Folgen. Nach humedica-Informationen sind die örtlichen regionalen Krankenhäuser im Grenzgebiet zwischen Nepal und Indien bereits jetzt am Rande ihrer Kapazitäten angelangt.

Ähnlich wie in Pakistan wird humedica auch in Nepal gemeinsam mit der amerikanischen Organisation Operation Blessing die Nothilfe organisieren. Auf diese Weise ist eine effektive Arbeit garantiert.

Der Katastropheneinsatz des humedica-Ärzteteams und auch die anderen Formen der Hilfe werden momentan nicht von institutionellen Förderern wie dem Auswärtigen Amt unterstützt. Wir sind daher auf die Hilfe unserer Freunde und Spender angewiesen, um selbst auch langfristig eingreifen zu können. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Sehr dankbar sind wir für die Unterstützung der regionalen und nationalen Medien, die über die eigentliche Berichterstattung hinaus geht: Das Ärzteteam wird von den Journalisten Andrea Kümpfbeck (Augsburger Allgemeine) und Jens Großmann (Freier Fotograf) begleitet.

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