Nach dem Tsunami eine Hungersnot

von Joachim Panhans, 19.12.2006

Am 26 Dezember jährt sich die Tsunami-Katastrophe zum zweiten Mal. 20.000 Menschen wurden von uns medizinisch versorgt. Seit der Flut helfen Teams von humedica beim Wiederaufbau. Mehr als 1.000 Boote wurden an mittellose Fischerfamilien übergeben. Dreizehn Schulen, dazu eine Gesamtschule, nach internationalem Standart, für mehr als 500 Schüler, konnten wir neu errichtet. Zwei Dörfer bieten eine neue Heimat für entwurzelte Opfer der Flutkatastrophe. Doch aufgrund innenpolitischer Auseinandersetzungen, droht jetzt auf der Jaffna-Halbinsel eine Hungersnot.

Wir betreuen seit dem Tsunami 400 Familien und sind auf der Suche nach Paten für weitere 4.600 Familien, die bereit sind einen regelmäßigen Beitrag für deren Grundversorgung zu leisten.

Aufgrund innenpolitischer Auseinandersetzungen, gehen seit einigen Wochen auf der Jaffna-Halbinsel die Nahrungsmittelvorräte zur Neige und es droht eine Hungersnot, da die Verkehrswege in den Norden Sri Lankas gesperrt sind. Eine mit humedica befreundete Kirche in Jaffna erhielt jedoch vor wenigen Tagen die schriftliche Zusage von Admiral Ratnakeerti, mit einem Transportschiff Grundnahrungsmittel zur Versorgung von 5.000 Familien nach Jaffna zu bringen und an Bedürftige zu verteilen. Hierfür benötigen wir jedoch 200.000 Euro!

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