100.000 Familien auf der Flucht

von Joachim Panhans, 10.11.2006

Bomben auf Beirut

Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah haben mehr als eine halbe Million Menschen ihr Zuhause im Süden des Libanon verlassen.

Ein großer Teil von ihnen ist in die Nähe der Hauptstadt Beirut geflohen. Zahraa (links im Bild) ist eines von vielen tausend Kindern, die zum Flüchtlingsstrom aus dem Süden gehören. Seit einigen Tagen ist sie mit ihrer Freundin Seihab und ihrer Familie in der Zalka High School untergebracht, die wegen der Sommerferien leersteht. Ihr freundliches Lächeln täuscht über die Erlebnisse der letzten Wochen hinweg. Mitten in der Nacht ließen Bomben die Fensterscheiben in ihrem Zuhause nahe des Beiruter Flughafens zersplittern. Bewegt erzählt sie humedica-Mitarbeiter Joachim Panhans von dieser unvergesslichen Nacht, die ihre Familie nur knapp überlebt hatte.

Seit dem 2. August befindet sich ein humedica-Team in Beirut/Libanon. Mit offenen Armen wurden die deutschen Helfer in Empfang genommen, da bisher nur sehr wenig internationale Hilfe angekommen ist. humedica plant einen Einsatz, bei dem ca. 20.000 Flüchtlinge medizinisch versorgt werden sollen.

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen.

Den Browser jetzt aktualisieren×