In Zeiten der Not spricht kein Betroffener vom "Tropfen auf den heißen Stein". Für uns, die wir weit weg vom Elend leben, wird dieses Sprichwort allerdings schnell zum billigen Vorwand, gar nichts zu tun.
Blinde, Hungernde, Kranke oder Katastrophenopfer sind dankbar für jeden Tropfen, der immer wieder auch Leben rettet. Selbst habe ich oft erlebt, wie im verzweifelten Gesicht einer Mutter, die für ihren Säugling nichts mehr zu Essen hatte, wieder Hoffnung aufkeimte, oder ein Schwerkranker dringend benötigte Medizin bekam
In Zeiten der Not wollen wir uns vor dem Leid in dieser Welt nicht verschließen, sondern unsere Hände öffnen und da helfen, wo wir können. Dabei motiviert uns in besonderer Weise die biblische Aussage:
"Alles nun, was ihr wollt, das euch die Menschen tun, das tut ihr ihnen auch."
Ihr
Wolfgang Groß